Sommerlicher Wärmeschutz –

oder: wie sorge ich dafür, dass es in meinem Eigenheim im Hochsommer angenehm kühl bleibt?

Die Sonne strahlt, das Wetter ist herrlich, ein Freibadbesuch bietet sich an – Sommer eben. Schön, oder? Sofern Sie den Sommer als Jahreszeit mögen, sind das grundsätzlich gute Voraussetzungen – für den Freibadbesuch eben oder die Eisdiele. Für die eigenen vier Wände hingegen oft nicht so sehr. Hier kommt die Phasenverschiebung ins Spiel…

Hitzestau im Dachgeschoss – wie kann er vermieden werden?

Auch angehende Bauherren wissen um das Problem – im Sommer ist es nicht nur draußen heiß, auch Innenräume können sich stark aufheizen. Besonders Bewohner von Dachgeschosswohnungen kennen sich hier aus. Steigen die Temperaturen draußen über 30 Grad, wird es drinnen schier unerträglich.

Was tut mal also klassischerweise, um das Wohnumfeld erträglicher zu gestalten? Genügt es, Rollläden und Vorhänge zu schließen, morgens gut durchzulüften, danach alle Fenster geschlossen zu halten und einen guten Ventilator anzuschaffen? Ja, das sind grundsätzlich gute Methoden, um den Hitzestau abzumildern. Und in bestehendem Wohnraum bleiben meist auch wenig andere Möglichkeiten.

So statten Sie Ihren Neubau mit sommerlichem Wärmeschutz aus

Bei einem Neubau hingegen steht alles auf null – hier haben Sie die Chance, sich vor Baubeginn schon über sommerlichen Wärmeschutz und ein angenehmes Raumklima Gedanken zu machen. In Sachen sommerlicher Wärmeschutz können Sie sich nämlich beim Hausbau das Prinzip der Phasenverschiebung zu Nutze machen. Dieses kann Ihnen helfen, Wohnräume im Erd- und Dachgeschoss auch bei heißen Außentemperaturen angenehm kühl zu halten. Doch wie funktioniert das?

Was ist Phasenverschiebung?

Die Phasenverschiebung gibt an, mit welcher Zeitverzögerung die von außen einstrahlende Sonnenwärme ins Gebäudeinnere gelangt – also wie lange es dauert, bis die Sonnenenergie durch die Dachkonstruktion wandert und in den Innenräumen ankommt. Ideal ist eine Verzögerung von 10-12 Stunden, denn so ist gewährleistet, dass ein konstantes Raumklima mit gleichbleibenden Temperaturen geschaffen wird. In der kühlen Nacht kann die Wand- und Dachkonstruktion wieder auskühlen, damit sie am folgenden Tag erneut 10 bis 12 Stunden Sonnenenergie aufnehmen kann. So bleibt ein Schlafen in angenehm temperierten Räumen auch in heißen Sommern kein Wunschtraum.

 

Wie kann ich die Phasenverschiebung optimal für mein Eigenheim nutzen?

Die vorab erwähnte Zeitverzögerung hängt stark von der Rohdichte des genutzten Baustoffes ab. Hier kann ganz nüchtern verglichen werden. Je höher die Rohdichte, desto länger dauert es, bis die Außentemperatur durch das Bauteil ins Innere des Hauses vordringt und desto geringer der prozentuale Temperaturanstieg.

Eine besonders hohe Rohdichte haben natürliche Baustoffe, wie beispielsweise Holzfaserdämmplatten. Kombiniert mit unserem patentierten Dämmstoff ISOWOOD aus verdichteten Holzhobelspänen bieten sie optimalen sommerlichen Wärmeschutz und eine Zeitverzögerung von ungefähr 10-12 Stunden.

Häufig im konventionellen Fertighausbau eingesetzte Leichtdämmstoffe (z.B. Mineral-/Glaswolle) hingegen haben eine verhältnismäßig geringe Rohdichte und nur eine Zeitverzögerung von ca. 2-3 Stunden. Deshalb wandert die Sonnenenergie schneller durch die Gebäudeaußenhülle hindurch und die Innenräume heizen sich unangenehm auf.

Um den Effekt der Phasenverschiebung – vor allem im Dachgeschoss – noch zu verstärken, sollte auch darauf geachtet werden, dass der Dachstuhl/-boden Ihres neuen Eigenheims vollflächig gedämmt ist.

Zusätzlich unabdingbar ist auch bei Häusern mit gutem sommerlichen Wärmeschutz das richtige Lüften. Morgens so früh und abends so spät wie möglich für eine gute Durchlüftung gesorgt, hält sich die kühlere Luft und schafft ein angenehmes Wohnklima.

Profitiere ich nur im Sommer von einer guten Wärmespeicherfähigkeit meines Hauses?

 

Nein, denn dieselben Eigenschaften, die im Sommer die Wärme draußen halten, sorgen im Winter dafür, dass Heizungswärme – ohne nennenswerte Verluste – im Haus verbleibt. Dies sorgt nicht nur für ein angenehmes Raumklima und gleichbleibende Temperaturen, sondern spart auch Energie(-kosten) und schützt die Umwelt.

Zusammengefasst!

 

Wenn Sie Wert auf einen guten sommerlichen Wärmeschutz, angenehme Innentemperaturen auch bei Hitze, ein ganzjährig ausgeglichenes Raumklima und geringe Energiekosten legen, sind folgende Faktoren entscheidend:

 

  • Achten Sie bei der Auswahl Ihres Eigenheims auf die Art und Qualität der Baumaterialien sowie deren Rohdichte
  • Vergewissern Sie sich, dass auch der Dachboden/-stuhl Ihres Hauses vollflächig gedämmt wird, damit Hitzestau im Dachgeschoss vermieden wird
  • Lüften Sie regelmäßig und ausgiebig zu den kühleren Tageszeiten
  • Schließen Sie tagsüber die Beschattung, damit die Wärme, die an den gut gedämmten Bauteilen Ihres Hauses scheitert, nicht über die Fenster eindringen kann.

Sie möchten sommerlichen Wärmeschutz live erleben?

Kein Problem, sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie jederzeit gerne – völlig unverbindlich! Schreiben Sie uns und vereinbaren ein persönliches oder telefonisches Beratungsgespräch!

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