Tim Kirchhoff Ein Haus in Aachen und Region zu bauen, wird bei angehenden Bauinteressenten immer beliebter, denn die Stadt und die Umgebung hat viele Gesichter. Neben den kulturellen Aktionen und den sportlichen Highlights gibt es in Aachen eine nennenswerte Industriekultur und zahlreiche Naherholungsgebiete. Neben der Stadt bauen auch zahlreiche Privatfamilien ihr Traumhaus an der niederländischen Grenze. Unter den Baufamilien sind sehr oft Familien, denn Aachen ist besonders familienfreundlich, da rund um die Stadt viel Natur geboten wird. Mit dem folgenden Ratgeber möchten wir Tipps und Informationen rund um den Hausbau geben.
Unterschiedliche Baugebiete für jeden Hausbau-Wunsch: Neben dem urbanen Stadtleben bietet Aachen auch ruhige Randgebiete mit guter Anbindung an die Stadt. Familien bevorzugen sehr oft Wohnlagen in der Nähe der zahlreichen Bildungseinrichtungen.
Energieeffizienz steht im Planungsfokus: Dazu zählen der Einsatz von Wärmepumpen, Solarpanels und die verschiedenen Möglichkeiten der Smart Home Systeme.
Haus in Fertigbauweise als zeitsparende Lösung: Das Haus in Fertigbauweise ist bei vielen Baufamilien aufgrund der kurzen Bauzeiten, der planbaren Kosten und der guten Energieeffizienz sehr beliebt.
Der Hausbau bietet aufgrund der Kombination aus historischem Charme, starkem Wirtschaftsstandort und hoher Lebensqualität sehr gute Chancen. Zu den Besonderheiten hierbei zählen neben den begrenzten Flächen auch die hohen Bodenpreise.
Kurze Vorstellung der Stadt: Sie liegt im sogenannten Dreiländereck (DE/NL/BE) am Nordrand der Eifel und ist als historische Kaiserstadt Karls des Großen bekannt. Der Aachener Dom, mittlerweile UNESCO-Weltkulturerbe, war der Krönungsort von zahlreichen Königen. Heute handelt es sich bei der Stadt um ein modernes Heilbad mit Thermalquellen sowie um einen bedeutenden Wissenschaftsstandort mit der Universität RWTH. Des Weiteren ist Aachen bekannt für einen jährlichen Karlspreis, der das europäische Engagement würdigt. Ohne zu übertreiben, kann hier gesagt werden, dass Aachen die tief verwurzelte europäische Geschichte mit moderner Technologie und Lebensart verbindet.
Warum Aachen interessant für Bauherren ist: Neben der hohen Lebensqualität sind dies die sehr gute Infrastruktur sowie die zentrale europäische Lage. Die Stadt bietet ihren Bewohnern eine gelungene Kombination aus historischem Charme, einem starken Bildungs- und Wirtschaftsstandort sowie ruhigen und gut angebundenen Wohnanlagen. Zahlreiche innovative Projekte wie etwa das genossenschaftliche Wohnen sorgen für zukunftsorientiertes Bauen.
Überblick über die verschiedenen Bauformen: Aufgrund der urbanen Strukturen sowie der Nähe zu den Niederlanden und Belgien bietet Aachen eine breite Palette an verschiedenen Bauformen und Bauweisen. Dazu zählen neben der Massivbauweise auch das Fertighaus in Holzständerbauweise sowie die verschiedenen Arten von Architektenhäusern.

Seit 2009 ist die Stadt Teil der „StädteRegion Aachen“. Diese setzt sich zusammen aus Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Stolberg, Würselen, Simmerath und Roetgen. In der gesamten Städteregion leben rund 600.000 Menschen.
Der Aachener Dom ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und die RWTG University zählt zu den führenden technischen Universitäten in Europa. Die Region ist zudem bekannt für ihre Aachener Printen sowie als Standort des CHIO Aachen, einem Reitturnier.
Der Hausbau unterliegt grundsätzlich den rechtlichen Rahmenbedingungen des Landes NRW (BauO NRW) sowie den spezifischen kommunalen Satzungen der Stadt. Wesentliche Grundlagen dabei sind das öffentliche Baurecht mit den Bebauungsplänen, der „Aachener Standort“ zur Nachhaltigkeit sowie die verschärften Energieeffizienzvorgaben ab 2025/2026.
Ablauf der Baugenehmigung: Der Ablauf wird durch die Bauordnung Nordrhein-Westfalen (BauO NRW) geregelt und erfolgt über die Untere Bauaufsicht der Stadt oder der StädteRegion. Für den Bau von Einfamilienhäusern wird das vereinfachte Baugenehmigungsverfahren angewandt. Die Untere Bauaufsicht bietet generell ein voll digitalisiertes Antragsverfahren an. Grundsätzlich muss der Bauantrag von einer bauvorlageberechtigten Person (Architekt, Ingenieur) erstellt und eingereicht werden. Des Weiteren muss das Baugrundstück bereits voll erschlossen sein und das geplante Haus muss dem Bebauungsplan entsprechen. Die Entscheidung über die Baugenehmigung dauert in der Regel bis zu 3 Monate, sofern die Unterlagen vollständig eingereicht wurden.
Bebauungspläne: Mit den Bebauungsplänen wird geregelt, wo, was und wie in Aachen gebaut werden darf. Diese Pläne bestimmen die Art und das Maß der baulichen Nutzung, die Bauweise sowie die Dachgestaltung. Liegt das Grundstück im Innenbereich ohne einen gültigen Bebauungsplan, muss sich der Hausbau in die Eigenarten der näheren Umgebung einfügen, siehe hierzu auch § 34 BauGB.
Besonderheiten: In der Aachener Altstadt wird der Hausbau durch den Denkmalschutz geprägt, sodass Änderungen am Erscheinungsbild des Hauses (Fenster, Fassaden) genehmigungspflichtig sind. In den Außenbereichen begrenzen Landschaftsschutzgebiete die Bebaubarkeit, um so die Natur- und Baudenkmäler zu erhalten. Dazu gehören unter anderem Rotbuchen oder Mammutbäume.
Energieeinsparverordnung (EnEV) und KfW-Förderungen: Seit 2024 müssen Baufamilien beim Hausbau die verschärften Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), ehemals Energieeinsparverordnung (EnEV) beachten. Förderungen rund um das Traumhaus erfolgen schwerpunktmäßig durch die KfW-Bank und werden ergänzt durch spezifische Programme der Stadt. Grundsätzlich gilt, dass jede Heizung in einem neu gebauten Haus seit dem 1. Januar 2024 zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden muss. Erlaubt sind hierbei Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasseheizungen oder Fernwärme. Die Neubauten müssen dabei hohe energetische Standards erfüllen. Förderungen werden in der Regel nur noch gewährt ab einem KfW-Effizienzhaus-55 oder besser.
Aufgrund der hohen Nachfrage erfordert der Hausbau eine strategische Grundstückssuche, bei der die Bodenrichtwerte je nach Lage deutlich variieren können. Nicht zu vergessen ist die Grunderwerbsteuer in NRW in einer Höhe von 6,5 %. Als optimal für die Suche nach dem passenden Grundstück hat sich eine Kombination aus Makler, Bauträger, Banken und Stadtverwaltung erwiesen.
Beliebte Baugebiete innerhalb Aachens und Umland: Zu den beliebten Wohnlagen für das neue Zuhause innerhalb Aachens gehören Burtscheid (bekannt für ein Kurviertel-Flair), Laurensberg, Brand, Richterich, Haaren, Eilendorf und die Frankenberger Viertel. Im Aachener Umland sind Roetgen, Würselen, Herzogenrath, Stolberg, Eschweiler, Alsdorf, Baesweiler und Simmerath als Baugebiete sehr beliebt.
Grundstückspreise und regionale Unterschiede: Stand 2025/2026 bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 390 Euro und rund 500 Euro für Bestlagen. In einfachen Lagen ist mit Quadratmeterpreisen von rund 300 Euro zu rechnen. Im 3. Quartal 2025 zeigten die Preise eine gute Stabilität mit leichter Aufwärtstendenz. Im Umland sind die Preise oftmals niedriger, weisen dabei jedoch unterschiedliche Dynamiken auf. So sind im Südkreis (Monschau, Roetgen, Simmerath) die Bodenrichtwerte im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen, während im Nordkreis eher moderate Steigerungen zu verzeichnen waren.
Tipps zur Lage, Infrastruktur, Nachbarschaft: Die Grundstückspreise rund um den Hausbau variieren sehr stark. Zu den gehobenen und exklusiven Gebieten gehören Laurensberg, Hangeweiher und Burtscheid. Brand, Haaren und Richterich dagegen sind sehr familienfreundlich und bieten eine gute Infrastruktur. Wer es urban und kreativ möchte, der sollte sich im Frankenberger Viertel umschauen, da hier die Nachbarschaft fußläufig zu erreichen ist. Preisbewusster und mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sind Grundstücke in Eilendorf oder in den Randlagen im Aachener Osten.
Stadtrand vs. Innenstadt: Vor- und Nachteile
| Lage | Vorteile | Nachteile |
| Aachener Innenstadt | hohe Mobilität; gute Infrastruktur; großes kulturelles Angebot sowie ein lebendiges Umfeld | hohe Grundstückspreise; höhere Lärmbelästigung; weniger Privatsphäre; Stellplätze und Garagen sind knapp und teuer; Grundstücke oftmals sehr klein |
| Aachener Stadtrand | mehr Lebensqualität durch direkte Naturanbindung und ruhige Wohnlagen; größere Grundstücke mit günstigeren Preisen; familienfreundlich mit viel Platz und guten Anbindungen an Schulen und Kindergärten | längere Wege zur Arbeit oder in die Stadt; weniger Freizeitoptionen; schlechtere ÖPNV-Anbindung mit geringerer Taktung als in der Stadt. |
In Aachen und der angrenzenden Region wird der Hausbau durch eine Mischung aus hoher Nachfrage nach stadtnahem Wohnen und dem Wunsch nach energieeffizientem und modernem Wohnraum geprägt. Aufgrund der begrenzten Flächen und der hohen Grundstückspreise sind die kompakten und effizienten Bauformen sehr beliebt. Unsere Website zeigt hierzu die verschiedensten Möglichkeiten.
Beliebte Bauweisen: Dazu zählen die Massivbauweise, welche nach wie vor als klassisch und wertbeständig angesehen wird. Allerdings gewinnt das Fertighaus bzw. die Holzständerbauweise immer mehr an Popularität, da diese durch die kurzen Bauzeiten und die ökologischen Aspekte überzeugt. Einen starken Trend 2025/2026 setzt das modulare Bauen, da es viel Flexibilität und eine effiziente Planung bietet.
Typische Haustypen: Dazu zählen neben der 2-geschossigen Stadtvilla, welche auf einem relativ kleinen Grundstück viel Wohnraum bietet, auch das Reihen- oder Doppelhaus. Sehr beliebt für das barrierefreie Wohnen auf einer Ebene ist auch der Bungalow.
Marktanteile Fertighaus NRW: Der Markt für Fertighäuser in NRW bestätigt eine steigende Beliebtheit dieser Bauweise. 2024 erreichten die Häuser in Fertigbauweise bei den neu genehmigten Ein- und Zweifamilienhäusern einen bundesweiten Marktanteil von über 26 %, während davon allein rund 19 % in NRW errichtet wurden. NRW liegt damit zwar unter dem Bundesdurchschnitt, dennoch können Fertighausanbieter eine wachsende Nachfrage aufgrund der Kostentransparenz und der kurzen Bauzeit verzeichnen.
Energieeffiziente Bauweisen: Diese fokussieren sich auf die Reduzierung von Betriebskosten sowie die Schonung der Ressourcen. Möglich wird dies durch hochwertige Gebäudehüllen, eine gute Dämmung der Außenfassaden sowie eine moderne Heiztechnik. Zu den beliebten Methoden zählen dabei die verschiedenen Bauweisen sowie die nachhaltigen Konzepte, um hohe Energieeffizienzklassen zu erreichen. Ein gutes Beispiel hierfür ist beim Haus in Aachen das Passivhaus oder das Effizienzhaus.
Beim Hausbau ist die Wahl zwischen Haus in Fertigbauweise oder Massivbauweise eine Abwägung von Zeit und Kosten sowie der Langlebigkeit. Auch wenn das Haus in Massivbauweise bei vielen Bauherren aufgrund seiner Langlebigkeit sehr beliebt ist, sollten angehende Hausbesitzer vor einer endgültigen Entscheidung sich die Vorteile eines Isowood Holz-Fertighauses anschauen.
| Haustypen | Vorteile | Nachteile | Kosten | Bauzeit |
| Haus in Fertigbauweise | schnelle Bauzeit; planbare Kosten durch Festpreisgarantie; sehr gute Energieeffizienz; wetterunabhängiges bauen | Je nach Ausführung und Qualität geringerer Schallschutz bzw. geringerer Wiederverkaufswert | aufgrund der standardisierten Bauweise günstiger; Festpreise sorgen für eine gute Planung | durch Vorfertigung im Werk der Anbieter wetterunabhängige Bauweise; Montage erfolgt vielfach innerhalb von 1 - 3 Werktagen. |
| Haus in Massivbauweise | langlebig; wertstabil, sehr guter Brand- und Schallschutz; hohe Individualität bei Grundriss und Gestaltung | lange Bauzeit; höhere Baukosten | Baukosten pro Quadratmeter oftmals zwischen 10 und 20 % höher als beim Haus in Fertigbauweise | Rohbau dauert oft Wochen oder gar Monate; länger Trocknungszeiten bzw. Schlechtwetterperioden verlängern die Bauzeit deutlich |
Der Hausbau ist aufgrund der hohen Grundstückspreise sowie der hohen Baukosten vergleichsweise hochpreisig und erfordert daher eine sorgfältige Planung rund um das neue Zuhause sowie der benötigten Finanzierung.
Grundstückspreise: Die Grundstückspreise zwischen Innenstadt und Randlagen variieren sehr stark. Die Bodenrichtwerte liegen in der Regel zwischen 306 € in einfachen Lagen und 495 € in gefragten Lagen. In Spitzenlagen wie etwa dem Südviertel können die Quadratmeterpreise auch bis zu 725 € betragen.
Baukosten: Die Baukosten inkl. Keller/Garage liegen im Schnitt zwischen 2.500 und 3.800 €/qm. Dabei sind die Baukosten stark abhängig von der Lage, der Größe des Traumhauses sowie dem Ausstattungsstandard. Für ein schlüsselfertiges Haus mit einer Wohnfläche von 130 bis 150 m2 muss im Schnitt mit Baukosten von 350.000 bis 500.000 Euro gerechnet werden. Hierzu kommen dann noch die Grundstückskosten.
Nebenkosten: Diese betragen in der Regel zwischen 15 und 20 % der Gesamtkosten und teilen sich auf in Architektenhonorar, Genehmigungen, Bauantrag, Notar- und Gerichtskosten, Grunderwerbsteuer von 65 %, Kosten für Bodengutachten und Vermessung sowie Erschließungskosten.
Fördermöglichkeiten: Um die Kosten beim Hausbau zu senken, gibt es verschiedene Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene. Dazu zählen die KfW-Förderung mit den Programmen „Klimafreundlicher Neubau“, KfW-55-Förderung und Heizungsförderung sowie die NRW-Bank-Förderung. Zusätzlich bietet die StädteRegion Aachen verschiedene Förderprogramme für erneuerbare Energien und eine regenerative Gebäudetechnik an. Nicht zu vergessen sind die allgemeinen Zuschüsse wie Arbeitnehmersparzulage, vermögenswirksame Leistungen und Wohn-Riester.
Beispielrechnung: Für ein Haus mit 150 m2 Wohnfläche liegen die Gesamtkosten im Großraum Aachen 2025/2026 – inklusive Grundstück, Bau- und Baunebenkosten – bei etwa 650.000 bis über 850.000 Euro. Die tatsächlichen Kosten hängen von Lage, Ausstattung, Qualität sowie Keller und Garage ab. Wer seinen Wohntraum realisieren möchte, sollte sich vorab in einer Hausausstellung inspirieren lassen und verschiedene Haustypen vergleichen.
Sowohl bei der Bauplanung als auch bei der Wahl des passenden Architekten müssen einige Aspekte beachtet werden, damit das Traumhaus ohne Probleme realisiert werden kann.
Rolle des Architekten / Bauingenieurs: Rund um das neue Traumhaus übernimmt der Architekt eine zentrale Rolle. Er kümmert sich sowohl um die individuelle Entwurfs- und Genehmigungsplanung als auch um die Ausschreibung der Gewerke und um die Bauleitung inklusive Kostenkontrolle. Dabei sichert er durch seine Bauvorlageberechtigung das Einhalten der lokalen Vorschriften und ermöglicht gleichzeitig eine maßgeschneiderte Lösung rund um das Grundstück, um den Traum der Familie wahr werden zu lassen.
Schritte: Zu den zentralen Schritten rund um den Hausbau zählen im Rahmen der Vorbereitung und Planung die Budgetplanung, die Grundstückssuche, die Bauvoranfrage sowie die Entwurfsplanung. Im Anschluss daran erfolgt der Bauantrag mit Baugenehmigung bzw. Baufreigabe. Sobald die Baugenehmigung vorliegt, kann mit dem Rohbau und dem anschließenden Ausbau begonnen werden. Im Zuge der Fertigstellung erfolgt die Bauabnahme durch die zuständige Behörde sowie die Schlüsselübergabe an die neuen Eigentümer.
Typische Bauzeiten: Die Bauzeiten hängen stark von der Bauweise (Massivhäuser, Fertigbauweise) ab. Im Schnitt ist für den gesamten Prozess von der ersten Planung bis zum Einzug mit einer Dauer von rund 1,5 Jahren zu rechnen. Zu den wesentlichen Einflussfaktoren in Aachen zählen die angespannte Grundstückssituation, was die Bauzeit verlängern kann, sowie das Wetter, welches gerade im Rheinland für Verzögerungen verantwortlich ist. Des Weiteren können die strengen Vorgaben der Stadt zu längeren Planungsphasen führen.
Zusammenarbeit mit regionalen Architekten und Bauträgern: Baufamilien profitieren rund um ihr Traumhaus stark von der engen Zusammenarbeit mit regionalen Bauunternehmen und Architekten. Diese kennen sich bestens mit den spezifischen Bauvorschriften, den Bodenverhältnissen sowie den lokalen Handwerksbetrieben aus, sodass aufgrund eines großen Handwerksnetzes schnell Handwerker für die verschiedenen Gewerke zur Verfügung stehen.
Hierbei wird auf Nachhaltigkeit wie etwa KfW-geförderte Holzhäuser oder Lowtech-Konzepte gesetzt. Zusätzlich wird dies durch eine lokale Beratung durch Experten unterstützt. Angesichts der zahlreichen Hanglagen ist die präzise Planung beim Hausbau das A und O für eine langfristige Wertbeständigkeit. Grundsätzlich sollte jedoch der Fokus auf umweltfreundliche Technik und damit verbundenen reduzierten Energiekosten liegen.
Der Fokus der Argumente liegt dabei auf die verschiedenen KfW-Effizienzhäusern, Passivhäusern und der Nutzung von nachhaltigen Baustoffen. In der Region gibt es neben den verschiedenen aktuellen Projekten auch eine Vielzahl von spezialisierten Architekten und Bauunternehmen, die sich auf den ressourcenschonenden Hausbau spezialisiert haben.
Heizungssysteme: Dazu zählen neben der Wärmepumpe auch die Solarthermie, die Pelletheizung, Biomasseheizungen sowie Fernwärme.
Regionale Besonderheiten: Dazu zählen Projekte wie etwa „ReNeReB“ (Regionales Netzwerk Ressourceneffizientes Bauen) an der Universität RWTH, welche die nachhaltigen Baumethoden vorantreiben. Des Weiteren werden ausgewählte Projekte als „KlimaQuartier.NRW“ ausgezeichnet.
Fördermöglichkeiten für energiesparendes Bauen: Die Stadt Aachen fördert das nachhaltige Bauen im Rahmen spezifischer Baugebiete, einschließlich der Maßnahmen Solarenergie, Dachbegrünung und dem Einsatz von nachhaltigen Baustoffen. Zahlreiche Energieberater unterstützen angehende Baufamilien bereits bei der Hausplanung rund um das Traumhaus. Zusätzlich bietet die KfW-Bank verschiedene Förderprogramme für den Neubau von Wohngebäuden an. Angehende Baufamilien sollten sich dazu frühzeitig Informationen besorgen und die Angebote bzw. die Expertise lokaler Bauunternehmen nutzen.
Angehende Baufamilien sollten dabei einige Aspekte beachten und sich bereits im Vorfeld die entsprechenden Informationen rund um das Eigenheim besorgen.
Finanzierungsoptionen: Baufamilien sollten mindestens 20 bis 30 % an Eigenkapital zur Verfügung haben, um damit die Nebenkosten begleichen zu können. Im Rahmen der Finanzierung und der verschiedenen Kreditarten ist es vorteilhaft, sich von lokalen Spezialisten beraten und helfen zu lassen.
Tipps für Kostenpuffer und realistische Budgetplanung: Grundsätzlich sollte ein Kostenpuffer von 10 bis 25 % des Gesamtbudgets eingeplant werden, da es häufig zu Nachkalkulationen und unerwarteten Mehrkosten kommen kann. Wichtig ist es, die Baunebenkosten nicht zu unterschätzen. Diese betragen in der Regel zwischen 10 und 20 % der gesamten Bausumme. Grundsätzlich ist es wichtig, die Finanzierung flexibel zu gestalten, da dies Sicherheit bietet, wenn der finanzielle Puffer nicht komplett genutzt wird.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen Förderprogramme
| Förderungen | Erläuterungen |
| KfW-Förderung (Neubau) | Ende 2025/Anfang 2026 wird die EH55-Neubauförderung wieder ins Programm genommen. Sie bietet zinsvergünstigte Kredite für energieeffiziente Neubauten. |
| KfW-Programm (Klimafreundlicher Neubau) | Dazu zählen die Programme 97 und 298 für sehr nachhaltige Neubauprojekte. |
| NRW.Bank-Förderdarlehen | Das Land NRW unterstützt mit günstigen Darlehen, insbesondere Familien und einkommensstärkere Gruppen |
| Baukindergeld/Familienförderung | Spezielle Programme wie "Wohneigentum für Familien" unterstützen neue Bauvorhaben mit Krediten bis zu 100.000 Euro und Tilgungszuschüssen. |
Neben den typischen bundesweiten Fehlern beim Hausbau treten sehr oft spezifische Fehler auf. Wir haben uns einige davon näher angeschaut.
Falsches Grundstück oder Lage: Gerade in Aachen und Region kann es durch alte Bergbaufolgen, unvorhergesehene Felsformationen oder bindige Böden zu Problemen beim Hausbau kommen. Durch eine Baugrunduntersuchung im Vorfeld können diese Probleme vermieden werden. Gerade bei Hanglagen kommt es oftmals zu Fehlplanungen rund um den Hausbau. Dies wiederum führt zu undichten Kellern oder fehlerhaften Abdichtungen gegen drückendes Wasser.
Bauzeit oder Kosten unterschätzt: Das Unterschätzen von Bauzeiten und Kosten ist einer der häufigsten Fehler, der sich leicht vermeiden lässt. Baufamilien sollten immer das Wissen der Experten vor Ort nutzen, damit es gar nicht erst zu solchen Problemen kommt.
Bauunternehmen ohne Referenzen: Bei der Beauftragung eines Bauunternehmens sollte nicht der Preis im Vordergrund stehen, sondern deren Referenzen. Nicht selten kommt es daher zu Mängeln bei der Qualität, zu Bauverzögerungen oder zu finanziellen Nachforderungen.
Rechtliche Vorschriften übersehen: Dazu zählen sehr oft die Vernachlässigung des Denkmalschutzes bzw. der Gestaltungssatzungen. Solche Fehler in der Materialwahl oder in der Dachform können zu Bauverzögerungen und im schlimmsten Fall zu Rückbaumaßnahmen führen.
Fördermittel nicht genutzt: Vielfach nutzen Baufamilien die ihnen zur Verfügung stehenden Fördermittel nicht, was zu einer höheren Belastung führt. Für einkommensschwache Familien bietet die Stadt Aachen zusätzliche Förderungen an. Baufamilien sollten daher rechtzeitig ihre Einkommensgrenzen prüfen, um entsprechende Anträge stellen zu können.
Im Jahr 2026 handelt es sich beim Hausbau in der Region um Aachen um ein komplexes, aber durchaus lohnendes Vorhaben. Auf der einen Seite stehen die hohen Kosten und die große Nachfrage nach einem geeigneten Grundstück, während auf der anderen Seite ein Traumhaus mit hoher Lebensqualität und stabiler Wertentwicklung steht.
Generell sind Grundstücke in Aachen extrem rar und somit auch sehr teuer, denn die Nachfrage übersteigt das Angebot deutlich. In den bevorzugten Lagen wie Burtscheid, Laurensberg und Steinebrück sind die Quadratmeterpreise besonders hoch. Als Alternative kann der Speckgürtel bestehend aus Würselen, Herzogenrath, Alsdorf und Eilendorf angesehen werden.
Die Baukosten für ein neues Haus haben sich nach den starken Anstiegen der letzten Jahre auf einem sehr hohen Niveau stabilisiert, sodass der günstige Hausbau kaum noch möglich ist.
Da es sich beim Hausbau um ein lohnendes Investment handelt, ist es wichtig, sich bereits im Vorfeld über die Möglichkeiten rund um das Eigenheim, egal ob Massivhaus oder Fertighaus, zu informieren.
Aufgrund der hohen Nachfrage und der begrenzten Flächen, muss bei der Suche nach einem passenden Baugrundstück strategisch vorgegangen werden. Eine Kombination aus Suche auf Immobilienportalen, über Makler und über die Stadtverwaltung hat sich als sehr positiv herausgestellt.
Baufamilien müssen sich hier zwischen dem historischen Altstadtflair und den modernen Haustypen entscheiden. Sehr beliebt sind Massivhäuser sowie Häuser in Fertigbauweise.
Der Hausbau 2025/2026 ist mit sehr hohen Kosten verbunden. Für ein schlüsselfertiges Haus mit ca. 150 m2 Wohnfläche muss ohne Grundstück im Schnitt mit 400.000 bis 600.000 Euro gerechnet werden.
Der Hausbau ist durch die hohen Energieeffizienzstandards und durch die erneuerbare Wärmeversorgung geprägt. Gefördert werden in erster Linie klimafreundliche Neubauprojekte über die zinsgünstigen KfW-Kredite.
Neben einem Eigenkapitalanteil von 20 bis 30 % sollten Baufamilien sich Finanzierungsangebote von verschiedenen Banken einholen und diese akribisch vergleichen.
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