Tim Kirchhoff Ihr Traumhaus vom Architekten: Individuell, modern und energieeffizient
Wenn Baufamilien sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen, soll es etwas ganz Besonderes sein. Aus diesem Grund werden auch Architektenhäuser immer beliebter. Die Immobilie entspricht dabei exakt den Wünschen und Vorstellungen der Familie, wobei es sich nicht um das typische Haus von der Stange handelt. Mit einem individuell geplanten Architektenhaus lassen sich selbst extravagante Ideen umsetzen. Wir von Isowoodhaus arbeiten mit eigenen Architekten zusammen und können daher gemeinsam mit unseren Kunden planen, wie das Traumhaus am Ende aussehen soll. Grundsätzlich sind bei einer solchen Planung keine Grenzen gesetzt, sodass Baufamilien sich zwischen einem modernen Einfamilienhaus bis hin zur extravaganten Villa für nahezu jeden Haustyp entscheiden können. Der folgende Ratgeber geht neben den Vor- und Nachteilen eines Architektenhauses auch auf den Bau und die daraus resultierenden Kosten ein.
Kurze Erklärung zum Architektenhaus: Das Architektenhaus wird individuell geplant, sodass es am Ende exakt den Vorstellungen der Baufamilie gerecht wird. Dabei handelt es sich um ein Unikat, das es so auf der ganzen Welt nicht mehr gibt.
Die verschiedenen Baumaterialien rund um den Hausbau: Beim Hausbau eines Architektenhauses in Fertigbauweise kommen neben dem natürlichen Baustoff Holz auch Glas, Beton und Stahl zum Einsatz. Sofern es keine Einschränkungen durch den Bebauungsplan gibt, können Baufamilien vollkommen frei agieren.
Mehrkosten rund um das Architektenhaus: Durchschnittlich muss mit rund 30.000 Euro an Mehrkosten gerechnet werden. Dies liegt zum einen an der individuellen Hausplanung und zum anderen an der Ausführung.
Beim Architektenhaus handelt es sich um ein individuell geplantes Wohngebäude, welches gemeinsam mit der Baufamilie und einem Architekten entworfen und geplant wird. Von Anfang an stehen die Wünsche und Bedürfnisse der späteren Hauseigentümer im Vordergrund, um ein ökologisch einzigartiges Haus zu kreieren. Wir von Isowoodhaus sorgen dafür, dass mit dem neuen Zuhause ein Lebenstraum in Erfüllung geht. Interessenten haben dies bestimmt schon in den Magazinen der verschiedenen öffentlich-rechtlichen Programmen verfolgt. Für noch mehr Informationen dazu lohnt ein Blick auf Isowoodhaus – Ökologisch einzigartig.
Bei unseren Häusern stehen neben der modernen Architektur stets auch hochwertige Materialien sowie eine durchdachte Raumaufteilung im Vordergrund. Im Gegensatz zu einem Standard-Fertighaus bzw. dem typischen Kataloghaus handelt es sich beim Architektenhaus um ein Unikat, das nicht nur zum Grundstück, sondern auch zu den Bewohnern und deren Bedürfnissen passt. Das Traumhaus bietet nicht nur eine hohe Individualität, sondern auch maximale Flexibilität beim Grundriss, der Materialwahl und der Wahl der Technik.
Die folgende Tabelle soll die Vorteile, aber auch die Nachteile beim Bau eines Architektenhauses verdeutlichen.
| Vorteile | Erläuterungen | Nachteile | Erläuterungen |
| Maximale Individualität | Das Architektenhaus wird genau nach den Wünschen und dem Lebensstil der späteren Bewohner sowie nach den Gegebenheiten des Grundstücks geplant. | Höhere Kosten | Sowohl die individuelle Planung als auch die hochwertigen Materialien und das Architektenhonorar sorgen für höhere Kosten beim Hausbau. |
| Optimale Raumnutzung | Gerade bei schwierigen oder unregelmäßigen Grundstücken ist der Architekt in der Lage, das volle Potenzial aus der vorhandenen Fläche herauszuholen. | Längere Planungs- und Bauzeit | Durch detaillierte Abstimmungen und deren Umsetzung verlängert sich die Bauzeit. |
| Hohe Qualität & Energieeffizienz | Aufgrund der individuellen Konzepte kommen bei der Architektenplanung nicht nur hochwertige, sondern auch moderne Materialien sowie eine auf die Bewohner zugeschnittene Technik (Smart Home, Solaranlagen usw.) zum Einsatz. | Zeitaufwand für den Bauherren | Er wird bei allen Entscheidungen und Planungen mit einbezogen, damit die eigenen Vorstellungen auch umgesetzt werden können. |
| Zukunftssicherheit | Bei einem Architektenhaus lassen sich spätere Anpassungen und Erweiterungen einfacher umsetzen, als beim standardisierten Haus. | Komplexes Genehmigungsverfahren | Aufgrund der individuellen Entwürfe ist mit mehr Zeitaufwand bis zur behördlichen Genehmigung und Abnahme zu rechnen. |
| Höherer Wiederverkaufswert | Aufgrund der einzigartigen Gestaltung und der hohen Qualität hat das Architektenhaus einen potenziell höheren Wiederverkaufswert. | Risiken durch Planungsfehler | Bei einem wenig erfahrenen Architekten kann es vorkommen, dass er das Design über die Funktionalität stellt oder die Kosten falsch einschätzt. |
| Fester Ansprechpartner | Bauherren haben in der Regel nur einen Ansprechpartner, der nicht nur die Hausplanung übernimmt, sondern auch die Gewerke koordiniert sowie sich um die Bauleitung kümmert. Dies hilft von Anfang an, Pfusch zu vermeiden. |
Beim Architektenhaus werden genau wie beim Einfamilienhaus einige wichtige Aspekte beachtet. Neben einer genauen Grundstücksanalyse in Bezug auf Lage, Ausrichtung und Bebauungsplan geht es um die individuellen Bedürfnisse der Baufamilie und um eine realistische Kosten-Nutzen-Abwägung, um ein maßgeschneidertes und funktionales Haus zu schaffen, welches nicht nur optimal zum Grundstück, sondern auch zum Lebensstil der Familie passt. Wer mehr zum Thema modernes und nachhaltiges wohnen wissen möchte, für den lohnt ein Blick auf unsere Website.
Die Standortanalyse ist beim Planen eines Architektenhauses essenziell. Dabei geht es nicht nur um die Infrastruktur wie Schulen, Geschäfte des täglichen Bedarfs und den Nahverkehr, sondern auch um die Nachbarschaft, die lokale Bebauung laut dem Bebauungsplan sowie die allgemeine Verkehrsanbindung an das neue Zuhause.
Zu den wichtigen Aspekten bei der Standortanalyse gehören die Makrolage, welche sich auf die Region bzw. den Stadtteil bezieht, sowie die Mikrolage, die Grundstücks-spezifisch ist. Zur Makrolage zählen neben der Infrastruktur und der Versorgung auch die Verkehrsanbindung inklusive der Parkplatzsituation und die Aspekte der Lebensqualität wie etwa Sicherheit, Freizeitangebote, soziale Integration und zukünftige Entwicklungen im Wohngebiet. Ebenso wichtig ist die Mikrolage, bei der es um den Bebauungsplan und die Vorgaben daraus geht, sowie um die Umgebung in Bezug auf Lärmquellen, Ausblick und die Nachbarschaft.
Im weiteren Verlauf der Planung geht es um die Bodenbeschaffenheit, welche Klarheit zu den Kosten für Erdarbeiten gibt sowie um die Ausrichtung der Immobilie. Sinnvoll ist es, das Architektenhaus optimal zur Sonne auszurichten, um ein Höchstmaß an Lichteinfall zu garantieren und Energie zu sparen.
Je nach Lage des Grundstücks müssen eventuell historische oder architektonische Besonderheiten der Umgebung berücksichtigt und in die Planung integriert werden. Des Weiteren sollten die Energiekonzepte für das Architektenhaus an den Standort angepasst werden, um möglichst regionale Baustoffe zu verwenden.
Architekten sammeln hierüber alle relevanten Daten und prüfen dabei die Genehmigungsfähigkeit der Immobilie, um im Anschluss einen Entwurf zu erstellen, der die Standortvorgaben mit den Wünschen der Familie vereint, um mit dem Architektenhaus eine individuelle Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.
Soll ein Architektenhaus geplant werden, spielt die Raum- und Grundrissplanung eine entscheidende Rolle. Dabei müssen nicht nur die individuellen Bedürfnisse der Bewohner berücksichtigt werden.
Im Detail geht es um die funktionale Zonierung, was nichts anderes bedeutet als das Trennen von Wohn-, Ess- und Kochbereich von den Schlaf- und Arbeitsbereichen. Dabei wird unterschieden zwischen dem offenen und dem geschlossenen Grundrisskonzept. Neben der optimalen Ausrichtung der Räume, wobei Wohnzimmer und Küche nach Süden oder Westen und die Schlaf- und Kinderzimmer nach Osten ausgerichtet sein sollten, sind lange Wege und Flure möglichst zu vermeiden. Grundsätzlich sollten Flure und Treppen effizient und nicht zu großzügig geplant werden, um die nutzbare Wohnfläche zu maximieren. Im Idealfall liegt die Küche nah am Essbereich bzw. dem Eingang und das Bad in der Nähe des Schlafzimmers. Wenn möglich, sollte bei der Planung daran gedacht werden, dass Küchen und Bäder übereinander oder nebeneinander liegen, um Wasser- und Heizungsleitungen wirtschaftlich verlegen zu können.
In Bezug auf die Raumgrößen gibt es einige Richtwerte bei der Planung. So hat der Wohn-/Essbereich eine Größe von 30 – 40 qm, die Schlaf- und Kinderzimmer 15 – 20 qm sowie Küche und Bad eine Größe von 6 – 12 qm. Auch wenn es sich dabei nur um Richtwerte handelt, sollten Bauherren bedenken, dass mehr Platz automatisch auch höhere Kosten bedeutet.
In Bezug auf Flexibilität haben sich Einbauschränke bewährt, denn diese bieten zusätzliche Möglichkeiten für zukünftige Raumanpassungen.
In Bezug auf den Architekturstil kann das Architektenhaus sowohl modern als auch klassisch, minimalistisch, im Bauhaus-Stil oder im skandinavischen Stil geplant werden. Dabei hat jeder Stil seine Vorteile und Herausforderungen, die Bauherren sich vor der eigentlichen Planung bewusst machen müssen. Je nach Architektur sorgen großzügige Fensterfronten und Lufträume Offenheit, Licht und eine ganz besondere Atmosphäre. Wichtig dabei sind eine harmonische Verbindung zwischen den einzelnen Räumen sowie repräsentative Elemente wie etwa Galerien oder ein einladender Eingangsbereich.
Die Fassade beim Architektenhaus kann wahlweise in Putz, Holz, Klinker oder Glas realisiert werden. Die Wahl der Materialien beeinflussen dabei nicht nur die Wirkung, sondern oftmals auch die Farbe. Im Idealfall sollten für das Architektenhaus materialtypische Farben gewählt werden, da diese für mehr Authentizität sorgen. Grundsätzlich muss die Fassade jedoch zur Umgebung und zum Gesamtbild des Stadtteils passen. Dies gilt im Übrigen auch für die Dachform. Denkbar beim Architektenhaus sind neben dem Flachdach auch das Satteldach, das Walmdach oder das Pultdach, sofern der Bebauungsplan nicht dagegen spricht. Bauherren müssen dabei bedenken, dass die Dachform die Größe und die Nutzbarkeit des Dachgeschosses beeinflusst. Des Weiteren eignet sich das Pultdach besser für die Installation einer Solar- oder Photovoltaikanlage. Grundsätzlich müssen bei der Wahl der Dachform die regionalen Vorschriften berücksichtigt werden.
Baufamilien, die sich für ein Architektenhaus entschieden haben, müssen rund um das Bauen einige wichtige Aspekte beachten. Neben der individuellen Planung des Hauses geht es dabei um die genaue Budgetierung sowie um die Wahl eines qualifizierten Architekten, der sich nicht nur um die Pläne, sondern auch um die Genehmigungen rund um das Bauvorhaben kümmert. Auch wenn Architektenhäuser mehr Individualität und maximale Freiheit bieten, erfordern sie mehr Zeit, Budget und deutlich mehr aktive Einbindung der späteren Eigentümer. Der Architekt ist dabei der Partner, der für die Verwirklichung des Traums vom ersten Entwurf bis zur Bauabnahme sorgt.
Die Kostenplanung ist beim Architektenhaus ein zentraler Punkt, der viel Aufmerksamkeit verlangt. Neben der realistischen Budgetierung mit entsprechendem Puffer spielt die detaillierte Kalkulation eine wichtige Rolle.
Detaillierte Kostenaufstellung: Hierzu müssen sowohl das Grundstück als auch das Architektenhonorar nach der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI); die Kosten für Baugenehmigungen, Erschließung, Bauleistungen und gewünschte Ausstattung berücksichtigt werden.
Frühzeitig Entscheidungen treffen: Bereits zu Anfang der Planungen ist es sinnvoll, Design, Material und Ausstattung festzulegen, damit es später aufgrund von Änderungen nicht zu Kostenexplosionen kommt.
Architektenhonorar: In der Regel richtet dieses sich nach den Nettobaukosten und dem Umfang der beauftragten Leistungsphasen von 1 bis 9. Da die HOAI seit einigen Jahren nicht mehr bindend ist, kann auch ein Pauschalpreis vereinbart werden.
Grundstücksanalyse: Durch die Bodenbeschaffenheit, den Geländeverlauf und individuelle Ideen wie etwa ein Keller wird nicht nur die Planung beeinflusst, sondern die Ergebnisse wirken sich auch auf die Kosten für das Architektenhaus aus.
Reserve für unvorhergesehene Kosten: Da es während des Bauvorhabens immer wieder zu unvorhergesehenen Kosten kommen kann, ist es wichtig, bei der Kostenkalkulation einen Puffer von 10 bis 15 % der Gesamtbaukosten einzuplanen.
Der Bauprozess der Architektenhäuser unterteilt sich in verschiedene Phasen. Nach der Grundlagenermittlung, bei der die Baufamilie ihre Wünsche, das vorhandene Budget und die Grundstücksdaten gemeinsam mit dem Architekt bespricht, erfolgt die Entwurfsplanung. Diese Pläne werden anschließend bei der zuständigen Behörde eingereicht, um die Baugenehmigung zu erhalten.
In der Zwischenzeit wird der Architekt die Pläne bis ins Detail ausarbeiten, die Leistungsverzeichnisse erstellen, um im Anschluss daran die anfallenden Arbeiten auszuschreiben. Sobald die Handwerkerangebote eintreffen, werden diese ausgewertet und miteinander verglichen, um entsprechende Bauunternehmen für den Bau eines Architektenhauses zu engagieren.
Im weiteren Verlauf koordiniert der Architekt die verschiedenen Gewerke wie etwa den Rohbau, die Dachkonstruktion, die Installation der Haustechnik und den Innenausbau. Im Zuge dessen werden die Ausführung der Gewerke, die Leistungen sowie die anfallenden Kosten auf der Baustelle vom Architekt überwacht.
Die realistische Bauzeitplanung ist für den Bau eines Architektenhauses entscheidend. Die Bauzeit hängt maßgeblich von der Hausgröße, der Architektur und der Bauweise ab. Dennoch sollten Baufamilien für ein individuelles Architektenhaus mit einer durchschnittlichen Bauzeit von 12 bis 18 Monaten rechnen. Für die Planungsphase als die zeitintensivste Phase ist mit einer Dauer von 6 bis 12 Monaten zu rechnen. Die anschließende Bauphase nimmt je nach Bauweise, mit oder ohne Keller und Koordination der Gewerke eine Zeit von 9 bis 18 Monaten in Anspruch.
Zu Bauzeitverzögerungen kann es durch Witterungseinflüsse und Engpässe bei den Materiallieferungen sowie Verfügbarkeit der Handwerker kommen.
Entscheidend beim Architektenhaus ist die ganzheitliche Perspektive, denn die Bauzeit ist nur ein Teil des kompletten Projekts. Dies bedeutet, dass eine realistische Planung, welche alle Phasen und potenziellen Risiken berücksichtigt, der Schlüssel zu einem erfolgreichen Bau eines Architektenhauses ist.
Bei einem Fertighaus-Architektenhaus handelt es sich um eine einzigartige Kombination aus einer individuellen, maßgeschneiderten Planung durch einen Architekten und der Effizienz, Präzision sowie der kürzeren Bauzeit durch die Fertigbauweise.
Anstatt ein Standardhaus zu bauen, entsteht ein Unikat, das nicht nur perfekt zum Grundstück, sondern auch zu den Wünschen und dem Lebensstil der Bewohner passt, ohne dabei auf die Vorteile der industriellen Vorfertigung zu verzichten. Diese Kombination macht das Architektenhaus zu einer hochwertigen und einzigartigen Lösung, bei der die Kosten und die Zeit im Vergleich zum massiv geplanten Architektenhaus optimiert werden.
Der Hauptunterschied liegt in der Individualität der Planung. Das klassische Fertighaus basiert in der Regel auf standardisierten Modulen mit begrenzten Anpassungsmöglichkeiten, während das Fertighaus-Architektenhaus komplett einzigartig geplant wird und somit mehr Freiheit beim Design und Materialien bietet.
| Planung | Kosten | Bauzeit | Individualität | |
| Fertighaus | Vorgegebene Grundrisse und Designs; nur geringfügige Anpassungsmöglichkeiten | In der Regel günstiger und oftmals mit einer Festpreisgarantie | Vorfertigung der Bauteile im Werk und schnelle Montage vor Ort | Geringer, denn der Fokus liegt auf Standardisierung und Effizienz |
| Fertighaus-Architektenhaus | Vollständige individuelle Planung nach den Wünschen, dem Lebensstil und dem Grundstück | Meistens höhere Kosten durch intensivere Planung und hochwertigere Materialien | längere Bauzeit durch längere Planungsphase; individuell geplante Bauteile werden ebenfalls vorgefertigt und lassen sich schnell vor Ort montieren | Maximale Freiheit; einzigartiges Design, Integration von Sonderwünschen, Smart Home und dergleichen |
Vorteile beim Fertighaus-Architektenhaus sind neben der Individualität des Architektenentwurfs die Effizienz der Fertigbauweise. Ein solches Haus bietet maßgeschneiderte Grundrisse und Technologielösungen.
Das Fertighaus Architektenhaus kann teurer sein, da die Planung sowie die Genehmigung komplexer ausfallen als beim Standard-Fertighaus. Des Weiteren sind eine eingeschränkte Materialwahl sowie ein potenziell niedriger Wiederverkaufswert im Vergleich zum klassischen Architektenhaus möglich.
In Deutschland ist von einem durchschnittlichen Preis für ein Architektenhaus von 3.000 bis 4.500 Euro pro Quadratmeter auszugehen. Dieser Preis kann je nach Ausstattung und Qualität der Materialien auch bei 5.000 Euro und mehr liegen.
Neben dem Architektenhonorar gibt es noch weitere Faktoren, die die Kosten für Architektenhäuser beeinflussen. Im Detail sind dies:
Grundstückskosten: Diese sind stark abhängig von der Lage und der Region beim Hausbau.
Außenanlagen: Dazu zählen Wege, Garage, Terrassen und Zäune, welche unter gesonderte Ausgaben fallen.
Baukosten: Je größer das Haus ist, desto komplexer sind die Planung und die Architektur, was wiederum die Kosten pro Quadratmeter erhöht.
Materialien und Technik: Hochwertige Materialien, Smart Home Systeme und energieeffiziente Standards wie etwa das Passivhaus oder das KfW-Effizienzhaus treiben den Preis nach oben.
Bauweise: Dabei wird unterschieden zwischen Massivbau, Fertigteilbauweise oder dem Holzrahmenbau.
Damit angehende Baufamilien einen Überblick über die Kosten für ein Architektenhaus bekommen, möchten wir mit den nachfolgenden Beispielen Anhaltspunkte vermitteln.
Kleines Architektenhaus: Ein solches Haus mit einer Größe von 120 m² kostet im Schnitt zwischen 300.000 bis 400.000 Euro.
Mittelgroßes Haus: Das Architektenhaus mit einer Größe von 180 m² verursacht Kosten zwischen 450.000 bis 600.000 Euro.
Großes Haus: Für ein Architektenhaus mit 250 m² und mehr sollten Baufamilien mit Kosten von 600.000 Euro und mehr kalkulieren.
Die genannten Kosten beziehen sich dabei nur auf die Baukosten. Kosten für das Grundstück, die Erschließung, das Architektenhonorar und weitere Baunebenkosten müssen zusätzlich kalkuliert werden.
Die Honorarordnung für Architekten (HOAI) regelt, wie das Honorar für die Planung und Bauleitung eines Architektenhauses berechnet wird. Dies hängt insbesondere von der Honorarzone des Projekts ab, die die Komplexität und den Umfang der Leistungsphasen widerspiegelt. Die Leistungsphasen 1 bis 9 umfassen alle Schritte von der ersten Grundlagenermittlung bis zur endgültigen Bauabnahme und Nachbetreuung. Beim Bau eines Bungalows oder eines Massivhauses werden unterschiedliche Anforderungen an die Haustechnik und Wohnfläche gestellt, was sich direkt auf das Architektenhonorar auswirkt. In der Honorarzone 1 fallen die geringen Prozentsätze an, während komplexere Bauvorhaben, wie beispielsweise ein schlüsselfertiger Bau, oft in den höheren Honorarzonen liegen und ein höheres Honorar nach sich ziehen.
Die Liste der häufigsten Fehler beim Architektenhaus ist lang und kann am Ende nicht nur zu Mehrkosten und Verzögerungen, sondern auch zu Mängeln führen.
Bereits bei der Planung und der Vorbereitung kann es zu Fehlern kommen. Dazu zählen, dass Baufamilien keine klare Vorstellung von ihrem zukünftigen Zuhause haben und daher oftmals auch ein ungeeignetes Grundstück erwerben oder auf das Bodengutachten verzichten. Die Anpassungen können oftmals zu kostspieligen Überraschungen führen. Vielfach wird das Architektenhaus auch nur für den Moment geplant und die zukünftigen Bedürfnisse werden vollkommen außer Acht gelassen.
Zu weiteren Fehlern kommt es bei den Kosten und dem Budget. Es wird nicht nur auf den notwendigen Puffere von 10 bis 30 % der Baukosten für unvorhergesehene Ausgaben verzichtet, sondern es werden auch die Kosten für die Technik unterschätzt. Als Richtwert sollten 20 bis 40 % der Gesamtkosten für die Gebäudetechnik eingeplant werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt bei den häufigen Fehlern sind die Architekten- und die Bauleitung. Es wird dabei aus Kostengründen nicht nur auf die Zusammenarbeit mit einem Architekten verzichtet, sondern auch die Bauleitung komplett aus der Hand gegeben. Kritisch ist es auch, wenn es zwischen der Baufamilie und dem Architekten keine schriftlichen Vereinbarungen über die Leistungen und Kosten gibt. Des Weiteren sollten die einzelnen Leistungen erst nach der Abnahme bezahlt werden.
Die wohl häufigsten Fehler entstehen bei der Ausführung und während der Bauphase. Bauherren überschätzen ihre eigenen Fähigkeiten, weshalb es am Ende oftmals zu Qualitätsproblemen kommt. Ein Teil der Arbeiten wird als Schwarzarbeit vergeben, um Kosten zu sparen, was jedoch hohe Risiken birgt und keine Gewährleistung bietet. Sehr oft wird die Bauabnahme ohne Sachverständigen vorgenommen, was dazu führt, dass Mängel unentdeckt bleiben.
Zu den wesentlichen Tipps für Bauherren rund um die Architektenhäuser gehören eine frühzeitige und detaillierte Finanz- und Bedarfsplanung mit Blick auf Zukunftssicherheit, Energieeffizienz, die Auswahl der richtigen Partner (Bauleiter, Architekten, Sachverständige) sowie eine klare Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Einige der Tipps haben wir uns näher angeschaut.
Richtigen Architekten wählen: Bei der Suche nach dem richtigen Architekten geht es nicht nur um die kreative Planung, sondern auch um die Umsetzung. Vor einer endgültigen Entscheidung sollten Baufamilien die Referenzen des Architekten überprüfen.
Angebote einholen: Wichtig beim Architektenhaus ist das Einholen und Vergleichen von verschiedenen Angeboten wie etwa dem Festpreisangebot.
Budgetreserven einplanen: Im Rahmen der Kalkulation darf auf keinen Fall der Puffer für unvorhergesehene Ausgaben vergessen werden.
Regelmäßige Baukontrollen und Protokollierung: Baufamilien sollten auf der Baustelle präsent sein und regelmäßig mit dem Bauleiter und den anderen Beteiligten kommunizieren. Mängel und unplanmäßige Änderungen müssen sofort in einem Baustellenprotokoll dokumentiert und von allen Beteiligten unterschrieben werden.
Material- und Haustechnikentscheidungen frühzeitig treffen: Solche Entscheidungen sollten so früh wie möglich getroffen werden, da spätere Änderungen nicht nur kosten-, sondern auch zeitintensiv sind.
Das Architektenhaus wird bei zukünftigen Baufamilien immer beliebter. Zu den Gründen zählen neben der Umsetzung individueller Vorstellungen auch die Berücksichtigung der eigenen Anforderungen an das neue Zuhause.
Beim Architektenhaus handelt es sich in der Regel um ein Unikat, das auf der ganzen Welt so nicht mehr zu finden ist. Dies gilt nicht nur für die Grundrisse, sondern auch für das Design und die Wahl der Baumaterialien bzw. der Technologie.
Somit ist das Architektenhaus die richtige Wahl, wenn es um ein Eigenheim mit hoher Qualität, Flexibilität und Nachhaltigkeit geht. Baufamilien muss jedoch klar sein, dass ein solches Haus nicht nur mehr Zeit und mehr Budget, sondern auch einen intensiven Planungsaufwand erfordert. Das Ergebnis ist eine Investition in ein einzigartiges und auf die eigenen Anforderungen zugeschnittenes Eigenheim, welches langfristig für eine höhere Wertbeständigkeit steht.
Während die Planungskosten für ein Architektenhaus oft höher ausfallen als bei einem Musterhaus oder einem schlüsselfertigen Bau, bieten diese Investitionen langfristig mehr Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Wer sich für ein Doppelhaus oder ein Haus vom Bauträger entscheidet, sollte ebenfalls die Gesamthonorare und die anfallenden Prozent-Sätze der Honorarordnung berücksichtigen, um unangenehme finanzielle Überraschungen zu vermeiden.
Beim Architektenhaus handelt es sich um ein individuell geplantes Haus, welches in Zusammenarbeit mit einem Architekten entworfen wird, um den Vorstellungen und Wünschen der Baufamilie gerecht zu werden.
In Deutschland kann mit durchschnittlichen Kosten für ein Architektenhaus von 3.500 bis 5.000 Euro pro Quadratmeter ausgegangen werden. Allerdings können die Kosten je nach Ausstattung, Region und Komplexität auch geringer oder höher ausfallen.
Baufamilien sollten mit einer Bauzeit von 12 bis 18 Monaten rechnen.
Das ist in jedem Fall möglich, da die meisten Fertighausanbieter einen eigenen Architekten beschäftigen, der das Haus individuell nach Wünschen der Kunden plant. Zum Tragen kommen dabei die Vorteile der industriellen Vorfertigung, was zu Planungssicherheit, kürzeren Bauzeiten und attraktiven Kosten führt, ohne dass dabei auf die individuelle Gestaltung verzichtet werden muss.
Hauptsächlich gibt es staatliche Förderungen der KfW-Bank und der BAFA, vor allen Dingen für den klimafreundlichen Neubau mit zinsgünstigen Krediten bis zu 150.000 Euro und Zuschüssen zu Effizienzstandards. Wichtig dabei ist, dass die Förderung vor dem Bauantrag beantragt werden muss und dass der Hausbau von einem Energieberater begleitet wird.
Ihr individuelles Traumhaus – stilvolle Einfamilienhäuser für höchsten Wohnkomfort und Lebensqualität.
Effizient geplant und nachhaltig gebaut – moderne Mehrfamilienhäuser für gemeinschaftliches Wohnen.
Intelligentes Wohnen mit modernster Technik – erleben Sie Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz.
Energieeffizient, nachhaltig, zukunftssicher – Passivhäuser für umweltbewusstes und kostensparendes Wohnen.
ISOWOOD ist beim Deutschen Institut für Bautechnik in Berlin bauaufsichtlich zugelassen und mit dem Ü-Zeichen zertifiziert. Die Produktion des Dämmstoffes wird zwei Mal jährlich fremd überwacht und zertifiziert. Bei der werkseigenen Produktionskontrolle wird bei jedem Bauvorhaben eine Dämmstoffprobe entnommen und im eigenen Labor untersucht und dokumentiert. So wird eine gleichbleibende Qualität garantiert.
Sie möchten mehr über nachhaltiges Bauen mit ISOWOODHAUS erfahren und sich zu Ihrem Traumhaus beraten lassen?
Bestellen Sie jetzt unseren kostenlosen Hauskatalog oder kontaktieren uns direkt für einen unverbindlichen Beratungstermin.
Wir freuen uns auf Sie!