Tim Kirchhoff Der Bungalow als Haustyp erlebt aktuell einen regelrechten Aufschwung. Bungalows sind ideal für Menschen, die gerne auf einer Ebene leben bzw. beim Bauen schon an die Zukunft und somit an das Alter denken. Der Bungalow kann individuell geplant werden, sodass die Grundrisse sich jederzeit an veränderte Lebenssituation anpassen lassen. Der folgende Artikel möchte nicht nur auf die Vor- und Nachteile eines solchen Haustyps eingehen, sondern auch Fragen zum Planen und Bauen sowie den Kosten beantworten.
Barrierefreies Bauen und flexible Grundrisse: Der Bungalow ist für Personen jeder Altersgruppe geeignet, denn durch das Wohnen auf einer Ebene sowie anhand der flexiblen Grundrisse können die Zimmer im Bungalow an die verschiedenen Lebensphasen angepasst werden.
Planung und Kostenfaktoren: Hierbei sind sowohl die Grundstücksgröße und die Lage entscheidend, denn für einen Bungalow wird eine größere Fläche benötigt als für ein konventionelles Einfamilienhaus. Weitere Kostenfaktoren sind die verwendeten Materialien sowie die Wünsche an eine individuelle Ausstattungslinie.
Nachhaltigkeit und Energieeffizienz: Der moderne Bungalow wird bereits mit nachhaltigen Materialien und energieeffizienten Technologien errichtet. Um den Hausbau zukunftsorientiert zu gestalten, kommt sehr oft für die Bungalow Grundrisse eine 3D-Software zur Planung und Optimierung zum Einsatz.
Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von der Barrierefreiheit über den Komfort bis hin zur Flexibilität beim Design.
Definition: Es handelt sich beim Bungalow um ein freistehendes, eingeschossiges Haus, bei dem alle Wohnbereiche auf einer Ebene zu finden sind. Bungalows sind bekannt für ihre barrierefreie Bauweise, was gerade für Senioren oder in der Mobilität eingeschränkte Menschen von großem Vorteil ist.
Entwicklung: Der Bungalow hat sich vom klassischen Flachdachhaus der 60er Jahre zu einem modernen und flexiblen Wohnkonzept entwickelt. Den Bungalow gibt es mit verschiedenen Dachformen sowie in unterschiedlichen energieeffizienten Standards.
Vorteile: Der Bungalow ist im Grunde genommen für alle Zielgruppen vom Paar über die Familie bis hin zu Senioren geeignet. In erster Linie liegt dies an der ebenerdigen und barrierefreien Bauweise.
Warum Bungalows wieder im Trend liegen: Sie bieten eine moderne, barrierefreie und flexible Wohnlösung und sind sowohl bei jungen Familien als auch bei älteren Menschen gleichermaßen beliebt. Gründe hierfür sind die eingeschossige Bauweise ohne Treppen für ein bequemes Wohnen sowie die gute Energieeffizienz und die vielfältigen architektonischen Gestaltungsmöglichkeiten.
Kurzer Überblick über Baukosten, Grundstücksbedarf und Gestaltungsmöglichkeiten: Im Vergleich zum klassischen Haus liegen die Baukosten pro Quadratmeter beim Bungalow höher, da mehr Außenwände und Dachfläche benötigt werden. Das Grundstück sollte mindestens eine Größe von 500 bis 700 qm haben. Die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten bieten neben den verschiedenen Dachformen wie Flach- oder Walmdach auch flexible Grundrisse für eine optimale Wohnraumnutzung.
Der Bungalow bietet eine Vielzahl von Vorteilen wie etwa das barrierefreie und flexible Wohnen, da alle Räumlichkeiten ebenerdig sind. Sicherlich gibt es auch Nachteile bei diesem Haustyp. Dazu zählen neben dem größeren Grundstücksbedarf auch die potenziell höheren Baukosten. Einen detaillierten Überblick über die Vor- und Nachteile beim Bungalow Bauen bietet die Website von Fertighausexperte.
| Vorteile | Erläuterungen | Nachteile | Erläuterungen |
| Barrierefreies Wohnen | Der Bungalow ist ideal für ältere Menschen sowie für Personen mit Mobilitätseinschränkungen, da es keine Treppen im Haus gibt. | Größeres Grundstück | Aufgrund der eingeschossigen Bauweise wird ein größeres Grundstück benötigt. |
| Flexibilität | Durch die eingeschossige Bauweise ist eine flexible Raumaufteilung möglich. | Kosten | Ein größeres Grundstück ist oftmals auch teurer. Die Baukosten können im Vergleich mit einem konventionellen Einfamilienhaus höher sein. |
| Individualität | Es sind Winkel-, L-, Z- und U-förmige Grundrisse möglich. | Stauraum | Vielfach fehlt Stauraum, da Möglichkeiten unter Treppen entfallen. Mit einem Keller kann Abhilfe geschaffen werden. |
| Trennung von Wohn- und Arbeitsbereich | Auf Wunsch kann ein separater Bereich für ein Büro mit eigenem Eingang geplant werden. | Raumtrennung | Eine Trennung der Wohn- und Schlafräume in verschiedenen Geschossen fehlt. Mit einer durchdachten Planung können Pufferzonen geschaffen werden. |
| Einfache Wartung | Für Wartungs- und Installationsarbeiten ist oftmals kein Gerüst nötig, da es sich um eine ebenerdige Immobilie handelt. | ||
| Barrierefreiheit bzw. altersgerechtes wohnen | Bei der Planung denken viele Baufamilien bereits an die Zukunft und integrieren die Barrierefreiheit in das Einfamilienhaus. Mit einem Bungalow lassen sich altersgerechtes Wohnen und Barrierefreiheit bestens vereinbaren, da das Leben und Wohnen auf einer Ebene stattfindet. |
Beim Planen rund um den Bungalow müssen ein paar wichtige Aspekte beachtet werden. Neben der optimalen Raumaufteilung sind die durchdachten Stauraumlösungen, die Verbindung zum Außenbereich sowie die flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten, um das Traumhaus auch später noch an veränderte Lebenssituationen anpassen zu können.
Hierbei ist es ratsam, auf die Zonierung des Grundrisses zu achten. Dies bedeutet, dass die Wohnbereiche nach Süden/Westen und die Schlafbereiche nach Osten ausgerichtet sind. Ebenso wichtig sind kurze Wege, ausreichend Stauraum und der fließende Übergang zwischen Innen- und Außenbereich.
Funktionale Raumaufteilung: Da bei einem Bungalow das Wohnen auf einer Ebene stattfindet, ist es wichtig, dass der Grundriss in einen öffentlichen und privaten Bereich geteilt wird. So lässt sich die Privatsphäre maximieren.
Offene vs. geschlossene Grundrisse: Die offenen Grundrisse sorgen für ein großzügiges Raumgefühl und mehr Licht. Sie sind modern und gesellig und optimal für kommunikative Familien. Geschlossene Grundrisse schaffen ruhigere Rückzugsorte, was wiederum für mehr Privatsphäre und Ordnung sorgt. Für welche Variante sich Bauherren entscheiden, hängt vom persönlichen Lebensstil und den eigenen Bedürfnissen ab.
Zentrale Wohnbereiche mit Gartenanbindung: Große Fensterfronten und bodentiefe Schiebetüren sorgen für einen nahtlosen Übergang zwischen Innen- und Außenbereich. Der Zugang zur Terrasse oder in den Garten sollte nicht nur vom Wohnbereich, sondern auch von der Küche und den Schlafzimmern möglich sein. Die Terrasse dient dabei als Erweiterung des Wohnraums. Mit einer Überdachung kann sie bei verschiedenen Wetterlagen genutzt werden.
Option: Der Grundriss in L-Form beim Bungalow ist ideal, wenn Wohn- und Schlafbereiche getrennt sowie ein geschützter Außenbereich gewünscht sind. Die Terrasse ist dabei durch einen Winkel geschützt. Der Grundriss in U-Form schafft einen komplett umschlossenen Innenhof mit maximaler Privatsphäre und ausreichend Licht.
Für diese Punkte ist es wichtig, schwellenlose Übergänge, ausreichend breite Türen und Flure sowie genügend Begegnungsflächen zu schaffen. Des Weiteren ist es sinnvoll, bodengleiche Sanitärbereiche, multifunktionale Räume sowie eine zukunftsweisende Haustechnik zu planen.
Flure und Türen: Flure müssen mindestens 120 cm und Türen 90 cm breit sein, um eine bessere Manövrierbarkeit mit Rollstuhl und Rollator zu gewährleisten.
Bewegungsflächen: In allen Räumen, insbesondere in Bad und Küche, müssen ausreichend Bewegungsflächen mit einem Mindestdurchmesser von 150 cm vorhanden sein.
Küche und Bad: In der Küche sollte es höhenverstellbare Arbeitsplatten sowie unterfahrbare Spül- und Kochbereiche geben. Das Bad sollte über eine bodengleiche Dusche, eine gut erreichbare Toilette mit Handgriffen sowie unterfahrbare Waschtische verfügen.
Multifunktionale Räume: Optimal sind offene Wohnbereiche, bei denen sich die Räumlichkeiten leicht umgestalten lassen, etwa vom Gästezimmer zum Pflegezimmer.
Vorbereitung für altersgerechtes Wohnen: Bereits beim Planen sollten Bauherren an spätere Anpassungen wie eine Rampe, schwellenfreie Übergänge sowie ausreichend Platz für technologische Erweiterungen denken.
KfW-Förderung „Altersgerecht Umbauen“: Die KfW-Bank bietet mit ihrem Programm 159 zinsgünstige Kredite bis zu 50.000 Euro sowie Zuschüsse von 25.000 Euro pro Wohneinheit mit dem Programm 455-B.
Um das Sonnenlicht zu maximieren, sollten die Wohnbereiche und Terrassen nach Süden oder Südwesten ausgerichtet sein. Für die Schlafräume bietet sich der Osten an, da hier die Morgensonne beste Voraussetzungen für einen guten Start in den Tag bietet. Nutz- und Nebenräume wie Bad, Hauswirtschaftsraum und dergleichen sollten in Richtung Norden platziert werden.
Große Fensterflächen: Spenden viel natürliches Licht, sollten im Zuge der Privatsphäre auf der Gartenseite oder an einer geschützten Stelle geplant werden. Mit den Fenstern holt man sich die Natur ins Haus. Insbesondere bodentiefe Fenster verbessern die Wohnatmosphäre deutlich.
Wohnbereiche und die Küche: Diese sollten nach Süden oder Südwesten ausgerichtet werden, um tagsüber von viel natürlichem Tageslicht zu profitieren.
Beschattung und Wärmeschutz: Wichtig ist dabei der Einfallswinkel der Sonne. Während im Winter die Sonneneinstrahlung willkommen ist, kann es im Sommer zu heiß werden. Abhilfe lässt sich durch außenliegende Beschattungssysteme wie Rollläden, Markisen oder Vordächer schaffen. Des Weiteren ist eine gute Wärmedämmung entscheidend, um im Sommer die Hitze draußen und im Winter die Wärme drinnen zu halten.
Der Bungalow kann in verschiedenen Bauweisen umgesetzt werden. Bauherren haben die Wahl zwischen Massivhaus Bungalows, dem Fertighaus Bungalow sowie der Hybridbauweise.
Der Bungalow wird hierbei traditionell Stein auf Stein errichtet. Das Bauvorhaben lässt sich individuell gestalten und bietet eine Reihe von Vorteilen. Allerdings ist auch mit höheren Baukosten sowie einer längeren Bauzeit zu rechnen.
Stein auf Stein – Es handelt sich hierbei um die traditionelle Bauweise, welche sich durch Langlebigkeit, Wertbeständigkeit, einen guten Schallschutz sowie ein behagliches Raumklima auszeichnet.
Angenehmes Raumklima – Der Massivhaus Bungalow zeichnet sich nicht nur durch sein angenehmes Raumklima, sondern auch durch die Fähigkeit, Wärme zu speichern und Feuchtigkeit zu regulieren. Die massiven Baustoffe wie Ytong oder Ziegel können Feuchtigkeit aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben. Durch die massiven Wände entsteht eine gute Wärmespeicherung, die dafür sorgt, dass die Temperaturen im Haus konstant bleiben. Die gleichmäßige Temperatur und die natürliche Feuchtigkeitsregulierung führen zu einer besseren Luftqualität und können gesundheitlichen Beschwerden wie Allergien oder Atemwegserkrankungen vorbeugen.
Längere Bauzeit, höhere Kosten – Der Bungalow als Massivhaus erfordert mehr Material und eine längere Arbeitszeit, was sich in den Baukosten bemerkbar macht. Rund um den Massivbau sind viele unterschiedliche Gewerke (Maurer, Dachdecker etc.) involviert, was die Koordination erschwert und somit die Bauzeit verlängern kann. Dies lässt sich nur verhindern, wenn man mit einem Anbieter baut, der alles aus einer Hand bietet. Des Weiteren entstehen bei der Massivbauweise zusätzliche Trocknungszeiten, die zwingend eingehalten werden müssen.
Beim Bungalow als Fertighaus handelt es sich in der Regel um die Holzrahmenbauweise. Sowohl Wände als auch Decken und Dach werden im Werk des Anbieters vorgefertigt und auf er Baustelle montiert. Die Konstruktion basiert dabei auf einem tragenden Holzgerüst aus senkrechten und waagerechten Holzbalken, welche mit Dämmmaterial gefüllt und beidseitig mit Plattenmaterial beplankt sind.
Kurze Bauzeit: Durch die Vorfertigung im Werk des Anbieters und der trockene Aufbau ist eine Montage auf der Baustelle innerhalb weniger Tage möglich. Der gesamte Bau dauert in der Regel nur wenige Wochen.
Hohe Energieeffizienz: Bei Holz handelt es sich um einen natürlichen Dämmstoff. In Kombination mit speziellen Dämmmaterialien wie Zellulose oder Holzfasern wird eine sehr gute Wärmedämmung erreicht, was die Heiz- und Energiekosten deutlich senkt.
Ideal für Bauherren mit fixer Zeit- und Kostenplanung: Sowohl die Kosten als auch der Zeitplan lassen sich im Vorfeld besser kalkulieren, denn die Bauzeit ist besser planbar. Durch die Vorfertigung im Werk reduziert sich die Abhängigkeit von der Witterung, was Verzögerungen beim Bauen minimiert.
Individuelle Gestaltung: Die ebenerdige Bauweise rund um das Traumhaus erlaubt eine flexible und individuelle Aufteilung der Räumlichkeiten. Auch beim Dach gibt es neben dem Satteldach die Möglichkeit für ein Flach-, Walm-, Zelt- oder Pultdach. Fassaden können sowohl mit viel Glas als auch traditionell mit Klinkern versehen werden.
Bei der Hybridbauweise werden verschiedene Baustoffe wie Holz, Beton und Stahl kombiniert, um die Stärken der einzelnen Materialien zu nutzen und deren Schwächen auszugleichen. So können die tragenden Innenwände und Decken aus Stahlbeton bestehen, während die Außenwände aus Holz gefertigt werden.
Kombination aus Massivbau und Holzbau: Dadurch lassen sich die Vorteile vom Massivbau wie Stabilität und vom Holzbau wie ökologische Aspekte bestens kombinieren. In der Regel werden die tragenden Elemente wie Fundament, Keller und Decken aus Beton gefertigt, während die Außenhülle für das neue Zuhause und die tragenden Holzkonstruktion aus Holz bestehen. Dies ermöglicht das effiziente Bungalow bauen mit einer guten Energieeffizienz und einem angenehmen Wohnklima.
Optimierung: Durch eine gezielte Kombination von Holz und Beton sowie die Integration von nachhaltigen Technologien lässt sich ein energieeffizientes Traumhaus errichten, das nicht nur schnell gebaut ist, sondern auch Kosten spart, ohne dabei auf Komfort und Zukunftssicherheit zu verzichten.
Das neue Zuhause wird vielfach mit einem Flach-, Walm- oder Pultdach gebaut, welches mit einer klaren und modernen Architektur im Einklang steht.
Flachdach-Bungalow: Dieser gilt durch seine moderne und geradlinige Architektur als der Klassiker im Bauhaus-Stil. Da es keine Dachschrägen gibt, ist eine effiziente Raumnutzung möglich. Das Flachdach eignet sich sehr gut zur Dachbegrünung oder für den Bau einer Dachterrasse. Die Installation und Wartung von Solar- und Photovoltaikanlagen gestaltet sich einfach. Allerdings wird ein zusätzlicher Notablauf für den Regenwasserabfluss benötigt.
Walmdach: Bei dieser Variante sind alle vier Seiten beim Dach geneigt, was dem Traumhaus einen robusten und klassischen Charakter verleiht. Wird das Dachgeschoss teilweise ausgebaut, kann zusätzlicher Stauraum geschaffen werden. Das Walmdach reduziert die Angriffsfläche für wind und schützt das Haus besser vor Witterungseinflüssen, da es keine Giebelwände gibt. Bauherren haben die Wahl zwischen den Sonderformen Krüppelwalm, Schopfwalm und Niedersachsengiebel.
Pultdach: Es gibt eine geneigte Dachfläche, die sich sehr gut für Solaranlagen eignet. Ein solches Dach sorgt für ein modernes und schlankes Erscheinungsbild mit viel Licht durch die hohen Fenster. Das Pultdach eignet sich sehr gut für den Winkelbungalow.
Satteldach: Diese Dachform ist traditionell und preiswert. Beim Bungalow ist sie weniger häufig zu finden, lässt sich aber durch eine flache Neigung gut umsetzen. Das Satteldach ermöglicht zusätzlichen Wohnraum im Dachgeschoss, denn die Dachneigung lässt sich individuell anpassen.
Einfluss der Dachform: Die Dachform beeinflusst sowohl den Stil als auch die Funktionalität und den Platzbedarf. Das Flachdach bietet Platz für eine Dachbegrünung oder eine Dachterrasse. Jedoch muss auf einen Dachboden verzichtet werden. Die schrägen Dachformen wie das Sattel- oder Walmdach schaffen einen nutzbaren Dachraum, der bei entsprechender Neigung auch ausgebaut werden kann. Das Pultdach ist die einfache und kostengünstige Dachform, die ausreichend Platz für eine Photovoltaikanlage oder zur Dachbegrünung bietet.
Beide Aspekte lassen sich durch eine gute Dämmung, moderne Fenster und den Einsatz von erneuerbaren Energien sowie einer effizienten Haustechnik erzielen. Zu den wesentlichen Maßnahmen zählen eine hochwertige Fassaden- und Dachdämmung, dreifach verglaste Fenster, der Einsatz von Wärmepumpen und Fußbodenheizungen in Kombination mit einer Photovoltaik- oder Solarthermieanlage. So können Wohnträume wahr werden.
Effizienzhaus-Standard: Durch den Effizienzhaus-Standard 40 lässt sich ein Bungalow sehr energieeffizient und nachhaltig gestalten. Ein solcher Bungalow verbraucht nur 40% der Energie eines Referenzgebäudes nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG).
Dämmung: Die durchdachte Dämmung von Fassade, Dach und Boden ist entscheidend, da der Bungalow eine große Außenhülle hat. Besonders wichtig sind dabei die Verwendung von Holzfaserplatten oder Mineralwolle sowie die effektive Dachdämmung.
Haustechnik: Mit einer Fußbodenheizung wird für eine gleichmäßige und effiziente Wärmeverteilung gesorgt. Essenziell sind hierbei moderne Heizsysteme in Kombination mit erneuerbaren Energien.
Wärmepumpe: Luft-Wasser- oder Erdwärmepumpen nutzen die Umweltenergie zum Heizen.
Photovoltaik: Die Anlage auf dem Dach in Kombination mit einem Batteriespeicher ermöglicht eine weitestgehende Eigenstromversorgung.
Solarthermie: Sie unterstützt die Warmwasserbereitung und kann helfen, die Heizkosten zu senken.
Einfluss der Bauweise auf Energieverbrauch: Die Bauweise hat einen erheblichen Einfluss auf die Energieeffizienz beim Bungalow, da die große Außenhülle bei schlechter Dämmung zu hohen Wärmeverlusten führt.
Nachhaltige Materialien: Baustoffe wie Holz binden während ihres Wachstums CO2 und speichern es. Des Weiteren bieten sie eine hervorragende natürliche Dämmung. Ebenfalls zu den nachhaltigen Materialien zählen Holzfaserplatten, Mineralwolle, Holzwolle, Schaumglas, Lehm und recycelbare Bauelemente.
Die Kosten für einen schlüsselfertigen Bungalow hängen von verschiedenen Faktoren wie Bauweise, Ausstattung und Region ab. Zu den wesentlichen Preisfaktoren rund um das neue Zuhause gehören neben dem reinen Hauspreis die Grundstückskosten, die Baunebenkosten sowie die Kosten für die Außenanlagen. Für noch mehr Informationen lohnt ein Blick auf die Website von Büdenbender Hausbau.
Baukosten (Richtwerte): Diese variieren je nach Größe, Ausstattung und Ausbaustufe rund um das Eigenheim.
Einfache Ausstattung: Für ein Standard Fertighaus ist mit Kosten von ca. 1.800–2.200 €/m² zu rechnen.
Mittlere Ausstattung: Bei einer mittleren bzw. guten Ausstattung sollte mit Kosten von ca. 2.300–2.800 €/m² kalkuliert werden.
Hochwertige Ausstattung: Die Luxusausstattung beim Bungalow bekommen Bauherren ab 3.000 €/m².
Einflussfaktoren:
Bauweise: Das Fertighaus ist oftmals günstiger als das Massivhaus. Dies gilt auch für das Ausbauhaus, denn durch Eigenleistungen lassen sich eine Vielzahl von Kosten einsparen.
Dachform: Die Wahl der Dachform beeinflusst die Kosten ebenfalls. Das Flachdach ist in der Regel günstiger als das Walmdach.
Ausstattung: Eine gehobene Ausstattung erhöht die Kosten pro Quadratmeter, während für eine einfachere Ausstattung mit einer niedrigen Kostenbasis kalkuliert werden kann.
Grundstückskosten und Erschließung: Sowohl das Grundstück als auch die Erschließung machen einen erheblichen Teil der Gesamtkosten aus, da für einen Bungalow tendenziell mehr Fläche benötigt wird.
Zusätzliche Kosten: Neben den Baunebenkosten sind das die Kosten für die Außenanlagen, die Garage, die Terrasse sowie für individuelle Ausstattungsmerkmale rund um den Bungalow.
Grundsätzlich ist für den Bungalow eine Baugenehmigung erforderlich. Des Weiteren muss der Neubau für das neue Zuhause den lokalen Bauvorschriften entsprechen. Zu den wesentlichen rechtlichen Anforderungen zählen die Einhaltung des Bebauungsplans, die Erfüllung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) für Energieeffizienz sowie das Einreichen der erforderlichen Unterlagen bei der Baubehörde.
Bauantrag: Zusammen mit dem Bauantrag müssen üblicherweise nachfolgende Unterlagen mit eingereicht werden: Lageplan des Grundstücks, Bauzeichnungen und Pläne rund um den Bungalow, Nachweise zur Energieeffizienz sowie Informationen zum Wasser- und Abwassermanagement.
Vorgaben durch Bebauungsplan: Es ist wichtig, im Vorfeld den Bebauungsplan der Gemeinde zu überprüfen. In der Regel enthält der Bebauungsplan Vorgaben zu Gebäudehöhe, Form des Daches, Grundflächenzahl (GRZ) und Geschossflächenzahl (GFZ).
Gebäudeenergiegesetz GEG): Der Bungalow muss die Anforderungen des GEG erfüllen. Seit 2023 darf der Jahres-Primärenergiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung, Kühlung und Lüftung 55 % eines entsprechenden Referenzgebäudes nicht überschreiten. Bereits seit 2024 muss die Heizung in einem Bungalow zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden.
Abstandsflächen und Grenzbebauung: Die Abstandsflächen errechnen sich aus der Gebäudehöhen und weiteren Faktoren. Für eine Grenzbebauung ist eine Baugenehmigung erforderlich. Die genauen Regelungen sind in der jeweiligen Landesbauordnung (LBO) festgelegt.
Bedeutung der Bauvoranfrage: Mit der Bauvoranfrage kann frühzeitig geklärt werden, ob das geplante Bauvorhaben rechtlich zulässig ist. Mit einem positiven Bauvorbescheid haben Bauherren die Sicherheit, dass ihre Pläne genehmigt werden. Des Weiteren kann eine positive Bauvoranfrage den späteren Baugenehmigungsprozess beschleunigen.
Grundstücksanalyse und Vermessung: Nachdem das Grundstück analysiert wurde, beginnen die Vermessungsarbeiten.
Planung mit Architekt oder Hausanbieter: Der Bungalow kann mit einem Architekten oder dem gewählten Hausanbieter bis ins Detail geplant werden.
Bauantrag: Gemeinsam mit dem Architekten können Bauherren den Bauantrag für ihren Bungalow bei der zuständigen Behörde einreichen.
Erdarbeiten und Bodenplatte: Sobald die Baugenehmigung vorliegt, kann mit den Erdarbeiten und der Bodenplatte für den Bungalow begonnen werden.
Rohbau oder Fertigbau-Montage: Es erfolgt wahlweise der Rohbau beim Massivhaus Bungalow oder die Fertigbau-Montage für das Fertighaus.
Dach, Fenster, Fassade: Im Anschluss daran erfolgt die Dachkonstruktion mit Dacheindeckung, der Einbau der Fenster und Türen sowie die Gestaltung der Fassade.
Innenausbau: Sobald der Rohbau abgeschlossen ist, kann mit den Innenausbauarbeiten begonnen werden. Dazu zählen Elektro- und Sanitärinstallationen, der Einbau der Heizung sowie das Verlegen der Bodenbeläge.
Außenanlagen und Hausübergabe: Die Außenanlagen werden angelegt und das Haus einer Endreinigung unterzogen. Danach erfolgt die offizielle Bauabnahme sowie die Schlüsselübergabe für das neue Zuhause.
Rund um die Gestaltung werden oftmals klare Linien und eine moderne Architektur verwendet, während die Ausstattung von minimalistisch bis luxuriös aussehen kann.
Offenes Konzept: Dazu zählen der Wohn-Ess-Bereich mit Küche sowie einem Übergang zur Terrasse.
Große Fensterfronten: Diese ermöglichen helle und großzügige Räume , da viel natürliches Tageslicht in den Bungalow gelangt.
Moderne Smart-Home-Technik: Diese sorgt für mehr Komfort, Effizienz und Sicherheit. Dazu gehören im Detail eine zentrale Steuereinheit, automatisierte Beleuchtung, Heizung und Rollläden sowie ein Sicherheits- und Energiemanagement. Wer mehr über den Hausbau 4.0 erfahren möchte, sollte sich die Website von Hausbauexperte anschauen.
Nachhaltige Materialien: Bauherren sollten hierbei auf natürliche und recycelte Materialien wie Holz, Lehm und Naturstein setzen.
Komfortelemente: Dazu zählen im Bungalow neben der Fußbodenheizung auch die ebenerdige Dusche sowie elektrische Rollläden.
Der Bungalow kann selbstverständlich mit und ohne Keller gebaut werden. Für welche Variante Bauherren sich entscheiden, hängt von deren Budget, dem Platzbedarf sowie der Art der Grundstückserschließung ab.
Vor- und Nachteile Bungalow mit Keller:
Vorteile
Nachteile
Alternative zum Keller: Auf dem Grundstück kann ein separater und überdachter Raum gebaut werden. Dieser kann zum Lagern von Gartengeräten, Fahrrädern, Werkzeug und dergleichen genutzt werden. Zusätzlich sollte über einen Technikraum sowie Abstellflächen im Erdgeschoss nachgedacht werden.
Kostenvergleich: Der Bungalow mit Keller ist üblicherweise teurer. Die Zusatzkosten für die Unterkellerung liegen zwischen 10 und 15 % der Baukosten.
Diese Option ist in jedem Fall möglich. Dabei wird das barrierefreie Wohnen auf einer Ebene mit dem Konzept des gemeinschaftlichen Wohnens von mehreren Generationen kombiniert.
Aufteilung in getrennte Wohnbereiche: Ein solches Haus besteht in der Regel aus zwei separaten Wohneinheiten, die durch einen gemeinsamen Eingang oder dem Hausanschlussraum verbunden sind. Vielfach werden Küche, Garten und Technik gemeinsam genutzt.
Barrierefreie Zugänge: Durch eingeschossiges Bauen wird das Haus für alle Altersgruppen und Mobilitätseinschränkungen zugänglich und zukunftssicher.
Flexible Nutzung über Lebensphasen hinweg: Das Haus kann jederzeit an die verschiedenen Bedürfnisse und Lebensphasen der Bewohner angepasst werden. Eine zusätzliche Option bietet hierbei die Einliegerwohnung.
Dazu zählen ein zu kleines Grundstück, mangelnder Stauraum und eine nicht durchdachte Energieeffizienz. Im Folgenden haben wir uns einige Fehler näher angeschaut.
Falsche Grundstücksgröße: Ist das Grundstück zu klein, bleibt zu wenig Platz für einen Garten oder Erweiterungsflächen wie etwa den Anbau eines Carports oder einer Garage.
Zu wenig Stauraum: Vielfach wird der Bedarf an Abstellmöglichkeiten unterschätzt. Aus diesem Grund sollten in die Bungalow Grundrisse ausreichend Räume für Vorräte, Garderoben, Haustechnik und dergleichen integriert werden.
Unzureichende Dämmung: Eine schlechte Dämmung führt zu hohen Heizkosten und zu Feuchtigkeitsproblemen.
Keine Trennung von Wohn- und Schlafbereichen: In einem Bungalow werden diese Bereiche aufgrund der Wohnfläche oft zu nah beieinander geplant, was zu Lärmproblemen führt.
Immer mehr Baufamilien entscheiden sich beim Hausbau für den Bungalow. Dabei geht es nicht nur um Familien mit Kindern, sondern generell um all diejenigen, die sich bereits beim Hausbau Gedanken um die Zukunft machen. Der Bungalow ist frei von Treppen und Schwellen, die alten Menschen oftmals das Leben schwer machen, sodass sie nicht mehr eigenständig und selbstbestimmt in ihrem Haus leben können.
Der Bungalow, sowohl als Winkelbungalow (L-Form) oder in U- bzw. Z-Form, stellt ein Haus mit vielen Nutzungsmöglichkeiten dar. Je nach Größe und Ausstattungslinie bietet der Bungalow das perfekte Zuhause für Singles, Paare, Familien mit Kindern und Senioren.
Als Fertighaus lässt sich ein solches Haus schnell realisieren und kann durch seine flexiblen Bungalow Grundrisse perfekt an die Vorstellungen und Wünsche der Bewohner angepasst werden. Wer sich frühzeitig mit passenden Wohnkonzepten beschäftigt, profitiert nicht nur von transparenten Preisen und der Wahl zwischen Schlüsselfertig- oder Ausbauhaus-Varianten, sondern sichert sich auch ein Traum-Eigenheim mit optimaler Grundfläche, verlässlicher Festpreisgarantie, langlebiger Qualität, hohem Wohnkomfort und sinnvoll geplanter Wohnfläche für das Alter.
Hierzu kann keine pauschale Aussage getroffen werden, da die Preise für einen Bungalow von verschiedenen Faktoren abhängig sind.
Es gibt keine eindeutig bessere Bauweise, denn die Entscheidung hängt von individuellen Prioritäten der Baufamilie ab.
Diese Frage kann mit Ja beantwortet werden, da der Bungalow in der Regel ohne Treppen gebaut wird.
Das Sattel- sowie das Flachdach zählen zu den günstigsten Varianten.
Sofern die baurechtlichen und bautechnischen Möglichkeiten es zulassen, steht einer Aufstockung nichts im Wege.
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