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Garten anlegen Neubau – Planung, Reihenfolge und Kosten

Garten anlegen Neubau – Planung, Reihenfolge und Kosten

Der Traum von den eigenen vier Wänden ist endlich zur Realität geworden, was bedeutet, dass der Hausbau so gut wie abgeschlossen ist. Fehlt jetzt nur noch der eigene Garten, der für Entspannung im stressigen Alltag sorgt und ausreichend Privatsphäre bietet. Viele Besitzer eines Eigenheims begehen beim Garten anlegen Neubau immer den gleichen Fehler. Sie wollen alles auf einmal und aus der Baustelle einen ansprechenden Garten zaubern. Das Abenteuer der Gartengestaltung endet so meist im Chaos und die Punkte Ruhe und Gemütlichkeit bleiben dabei auf der Strecke.

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung des Artikels

  • Garten umfassend planen: Das Planen sollte basierend auf den Gartenboden und die Ansprüche der Pflanzen vorgenommen werden. Wichtig dabei ist es den Gartenboden bzw. die Gartenerde auf das Pflanzen vorzubereiten und zeitgleich Einfriedungen zu setzen.

  • Grundstruktur gestalten: Es geht dabei in erster Linie um Terrassen, Spielbereiche, Grillmöglichkeiten und den Nutzgarten. Die Rasenaussaat sollte als letztes erfolgen, da die Fläche danach Ruhe benötigt.

  • Richtige Technologie entscheidend: Gemeint ist damit die technische Infrastruktur mit Beleuchtung, Stromversorgung, Regenwassernutzung und entsprechenden Entwässerungssystemen.

Was gehört alles zur Gartenplanung beim Neubau?

Bei dem Projekt Neubau Garten handelt es sich um einen komplexen Prozess, der im Idealfall bereits mit der Hausplanung beginnen sollte, um am Ende bei den Gesamtkosten zu sparen und benötigte Leitungen richtig zu verlegen. Grundsätzlich umfasst die Gartenplanung neben der Analyse und Konzeption auch die technische Erschließung, bevor es an die eigentliche Gestaltung geht.

Grundelemente

Die Basis bei der Gartenplanung ist die Strukturierung. Dabei geht es um die Festlegung von Funktionen (Nutzung), der Einteilung in Räume sowie um die Auswahl der Materialien. Zu den Grundelementen zählen Terrasse, Gartenwege, Rasen, Beete, Sichtschutz und Baumstrukturen. Wichtig dabei sind neben dem Sonnenstand und der Bodenverhältnisse auch die Einbeziehung des Hausstils, um ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen.

Im Folgenden haben wir uns die zentralen Grundelemente bei der Gartenplanung näher angeschaut.

  • Struktur & Gliederung: Es müssen verschiedene Nutzungsbereiche (Familie, Erholung, Nutzgarten) festgelegt werden, um den Garten in funktionale Zonen (Räume) zu unterteilen.

  • Bauliche Elemente (Hartlandschaft): Gemeint sind damit die Terrasse (im Idealfall in Süd-Ausrichtung), Wege (Einfahrt), Mauern, Zäune und Sichtschutz. Diese Punkte müssen als feste Elemente eingeplant werden.

  • Vegetation (Weichlandschaft): Hier geht es um Rasenflächen, Staudenbeete, Solitärgehölze und Bäume, die als vertikale Strukturen dienen.

  • Auswahl der Materialien: Um den gewünschten Stil (modern, rustikal, naturnah usw.) zu unterstreichen, sollten Baufamilien sich auf die konsistente Nutzung von Holz, Natursteinen oder Kies festlegen.

  • Licht & Schatten: Sowohl die Baumplatzierung als auch die Sitzplätze sollten nach dem Sonnenstand ausgerichtet werden.

Um all diese Punkte zu berücksichtigen ist die Bestandsaufnahme und die Analyse essenziell wichtig. Dazu gehört bestehende Elemente sowie den Biden und die Sonnenläufe über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Im Anschluss daran sollte die Wünsche an Terrasse, Beete usw. maßstabsgetreu in die Hausplanung integriert werden.

Technische Planung

Mit der technischen Planung, welche auch als Ausführungsplanung bezeichnet wird, werden die gestalterischen Ideen in präzise umsetzbare Pläne übersetzt. Im Einzelnen geht es dabei um die Höhenplanung, Entwässerung, Bewässerungssysteme, Beleuchtung sowie um Stromanschlüsse für den Garten.

Der erste Schritt im Neubau Garten ist die Höhenplanung (Nivellierung), bei der das Geländeniveau festgelegt wird. Dies ist wichtig, um Terrassen, Wege und Treppen funktionell und entwässerungssicher zu gestalten.

Die Planung der Entwässerungssysteme umfasst die Analyse der Böden, um Staunässe und Erosionsschäden zu vermeiden. Wesentliche Elemente dabei sind Entwässerungsrinnen, Sickerschächte, Rigolen sowie der Anschluss an die Zisterne zur Niederschlagswassernutzung. Mit einem detaillierten Entwässerungsplan lässt sich der funktionale Abfluss von Oberflächenwasser regeln.

Ebenso wichtig wie die Entwässerung ist auch das Bewässerungssystem. Dazu müssen Wasserdruck und Wassermenge analysiert und ein Verlegeplan mit passenden Komponenten zur Bewässerung erstellt werden.

Das technische Planen der Stromanschlüsse sowie die Beleuchtung erfordert eine sorgfältige Vorbereitung, um später die Sicherheit und die Funktionalität zu gewährleisten. Benötigte Erdkabel müssen mindestens 60 – 80 cm tief (frostfrei) verlegt werden. Des Weiteren sind Feuchtraumsteckdosen sowie eine getrennte Absicherung zum Haus Pflicht. Sicherheitshalber sollten Leerrohre verlegt werden, um später zusätzliche Kabel nachrüsten zu können, ohne den Garten erneut umzugraben.

Wie ist die richtige Reihenfolge beim Garten anlegen?

Die richtige Sequenz beim Garten anlegen beginnt immer mit einer gründlichen Planung bestehend aus Grob- und Feinplanung. Bevor mit den baulichen Maßnahmen für Gartenwege und Terrassen sowie der Installation von Wasser und Strom begonnen wird, sollte die Bodenverbesserung in Angriff genommen werden. Dies geschieht im Idealfall mit einer Bodenanalyse, bei der an verschiedenen Stelle der pH-Wert im Gartenboden ermittelt wird.

Grundsätzlich gilt bei der Sequenz immer erst die Struktur, dann die Technik und zum Schluss die Pflanzen.

Schritt 1 – Grobplanung

Um beim Neubau Garten Chaos und unnötige Mehrkosten zu vermeiden, ist eine strukturierte Vorgehensweise unabdingbar. Die Grobplanung folgt dabei einer logischen Abfolge, welche mit der Gelände- und Bodenanalyse beginnt.

Nachdem das Grundstück in Bezug auf Sonnenverläufe und Windrichtungen analysiert ist, steht die Bodenbeschaffenheit sowie deren eventuelle Verbesserung im Vordergrund.

Sind diese Arbeiten erlegt, geht es darum, Funktionen für den Garten festzulegen und dabei Prioritäten wie Terrasse oder Spielbereich zu setzen. Wichtig dabei sind die Hauptwegeverbindungen, das Festlegen einer Struktur (Hecken, Sichtschutzelemente usw.) sowie die grobe Pflanzplanung.

Schritt 2 – Erdarbeiten

Für die Erdarbeiten müssen Bauschutt und Unrat entfernt werden. Im nächsten Schritt wird der Mutterboden abgetragen und zwischengelagert. Im Anschluss daran wird das Grundstück modelliert. Dazu zählen das Abtragen von Erdhügeln sowie das Auffüllen einzelner Bereiche, um ein gleichmäßiges Niveau zu erzielen. Dabei wird gleich die Drainage eingebaut. Für die Terrasse muss der Boden verdichtet werden, damit er später nicht absackt. Ganz zum Schluss wird der Mutterboden wieder aufgetragen und gleichmäßig verteilt.

Schritt 3 – Bauarbeiten

Sobald die Terrasse und die Wege inklusive der Einfahrt angelegt bzw. gebaut sind, können Zäune und Sichtschutzelemente gesetzt bzw. aufgestellt werden.

Schritt 4 – Feinarbeiten

Zu den Feinarbeiten zählen die Pflanzvorbereitung sowie die Pflanzenauswahl inklusive der Pflanzung.

Wichtig dabei ist es einen Gartenboden mit schlechtem pH-Wert durch Bodenverbesserungsmaßnahmen wie auflockern, fräsen und einarbeiten von Kompost oder Bodenaktivatoren auf die Pflanzung vorzubereiten.

Zu Beginn werden große Bäume und Hecken gesetzt, da sie dem Neubau Garten Struktur geben. Erst danach werden Beete abgesteckt und angelegt sowie der Rasen ausgesät oder als Rollrasen verlegt.

Zu guter Letzt werden die Beleuchtung und die Technik installiert, um dem Garten das gewünschte Aussehen zu verleihen.

Wann sollte man den Neubau Garten anlegen?

Die Gartengestaltung sollte im Idealfall direkt nach Abschluss der Rohbauphase beginnen bzw. sobald keine schweren Maschinen mehr das Grundstück befahren müssen.

Für die Gartengestaltung sind zwei Zeitpunkte maßgeblich. Im Herbst, zwischen September und November, ist die beste Pflanzzeit für Bäume, Sträucher und Hecken. In dieser Zeit verdunsten diese weniger Wasser und können besser Wurzeln bilden. Im Vorfeld ist es wichtig den Boden gründlich zu bearbeiten und auf die Pflanzung vorzubereiten. Im folgenden Frühjahr, zwischen März und Mai, ist der ideale Zeitpunkt, um Stauden zu pflanzen und den Rasen anzulegen. Allerdings sollte der Boden ausreichend warm sein, was von Region zu Region variiert. Der anschließende Sommer ist gut geeignet, wenn noch bauliche Maßnahmen ergänzt bzw. fertiggestellt werden müssen.

Welche Kosten entstehen für die Gartenanlage?

Die Kosten für die Gartenanlage lassen sich nicht pauschal beziffern, da diese sowohl von der Region als auch von der Ausstattung und der möglichen Eigenleistung abhängig sind.

Durchschnittliche Kosten

Die Durchschnittskosten pro Quadratmeter sind abhängig von der gewünschten  Ausstattung. Für eine einfache Gestaltung müssen 50 bis 100 Euro pro Quadratmeter kalkuliert werden. Für eine mittlere bis hochwertige Gestaltung ist durcchaus mit 200 bis 500 Euro pro Quadratmeter zu rechnen.

Eine Faustregel besagt, dass die Kosten für die Außenanlagen etwa 12 bis 18 % der Gesamtkosten des Hauses betragen.

Einzelkosten

Die Kosten zum Garten anlegen setzen sich aus einer Vielzahl von Einzelposten zusammen. Diese wiederum variieren stark, je nach Ausstattung, Größe und erbrachter Eigenleistung.  Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die einzelnen Posten.

Kostenfaktoren Erläuterungen
Planen & Vorbereiten Eine professionelle Planung kostet im Schnitt zwischen 500 und 1.000 Euro. Die Erdarbeiten schlagen mit 10 bis 25 Euro pro m² zu Buche.
Rasen & Bepflanzung Die Rasenanlage kostet bei Aussaat 10 bis 15 €/m² und bei einem Rollrasen zwischen 20 und 30 €/m²
Wegebau & Terrassen Pflasterarbeiten mit Betonstein schlagen mit 80 bis 150 €/m² zu Buch, während Natursteine mit 150 bis 300 €/m² deutlich teurer sind.
Besondere Elemente Für einen Zaun muss pro laufendem Meter mit 50 bis 200 € gerechnet werden. Bewässerungssysteme sollten je nach Größe mit 2.000 bis 5.000 Euro kalkukiert werden.
Arbeitskosten Der Gartenbau ist arbeitsintensiv, weshalb die Arbeitskosten oft bei ca. 60 % der Gesamtkosten liegen. Stundensätze werden meist mit 30 bis 70 Euro kalkuliert.

Tipps zum Sparen

Es gibt eine Vielzahl von Tipps, um beim Neubau Garten zu sparen. Nachfolgend einige davon.

  1. Eigenleistung: Das Pflastern, das Pflanzen von Sträuchern und Büschen sowie die Rasenausaat können Bauherren und ihre Familien selbst übernehmen.

  2. Pflanzenauswahl: Günstiger ist es kleinere Sträucher und Büsche zu kaufen, anstatt gleich in teure Großpflanzen zu investieren.

  3. Pflanzen selbst vermehren: Mehrjährige stauden lassen sich gut teilen und an verschiedenen Stellen einpflanzen.

  4. Einfache Materialien: Statt Naturstein kann auch Beton zum Einsatz kommen. Ähnlich sieht es aus, wenn statt Kies Rindenmulch verwendet wird.

  5. Schrittweise Umsetzung: Es muss nicht alles auf einmal umgesetzt werden. Die Gartengestaltung kann über mehrere Jahre hinweg geplant und umgesetzt werden.

  6. Rabattaktionen nutzen: Discounter und Baumärkte bieten oft Rabatte oder besondere Aktionen, welche genutzt werden können.

Wie beeinflusst das Haus (z. B. Fertighaus) die Gartenplanung?

Das Traumhaus, insbesondere das Fertighaus hat einen erheblichen Einfluss auf die Gartenplanung. Je nach Anbieter können Baufamilien beim Fertighaus nicht nur zwischen dem Einfamilienhaus und dem Mehrfamilienhaus wählen, sondern auch gleich den Garten in die Hausplanung integrieren. Vorteil hierbei ist es, dass durch die natürliche Dämmung unserer Häuser, ein Garten, der wenig Ressourcen verbraucht wie zum Beispiel durch Regenwassernutzung, sich sehr gut an die ökologische und nachhaltige Bauweise anpasst.

Vorteile beim Fertighaus

Fertighäuser bieten Baufamilien eine Vielzahl von entscheidenden Vorteilen, die wir uns im Folgenden näher angeschaut haben.

Vorteile Hinweise
schnelle Bauzeit Fertighäuser können innerhalb weniger Tage montiert werden, sodass deutlich früher mit dem Garten anlegen begonnen werden kann.
Festpreisgarantie & Planungssicherheit Die Hausbaukosten sind durch Fixpreise und eine detaillierte Planung von Anfang an kalkulierbar, wobei die Außenanlagen direkt integriert werden können.
wetterunabhängige Produktion Die Vorfertigung der benötigten Elemente im Werk der Anbieter schließt witterungsbedingte Verzögerungen aus.
Energieeffizienz & Nachhaltigkeit Aufgrund ihrer Bauweise (Holztafelbauweise) erreichen Fertighäuser in der Regel sehr gute Dämmwerte und fördern somit das nachhaltige Wohnen.
Hohe Qualität Durch die industrielle Fertigung kann eine hohe und gleichbleibende Qualiatät der Fertighäuser garantiert werden.

Abstimmung zwischen Haus & Garten

Wenn Baufamilien sich den Wunsch nach den eigenen vier Wänden erfüllen wollen, muss es etwas ganz Besonderes sein. Aus diesem Grund ist die Abstimmung zwischen Haus und Garten für ein harmonisches Gesamtbild entscheidend. Nur durch frühzeitiges Planen, lassen sich Architektur und Außenanlagen optimal miteinander verbinden. Wichtig dabei sind fließende Übergänge, bei dem der Garten als Erweiterung des Wohnraums fungiert. Aus diesem Grund ist es wichtig die Terrasse direkt am Haus zu planen und sämtliche Zugänge und Wege optimal auszurichten.

Nach Möglichkeit sollten Materialien aus dem Innenbereich auch im Außenbereich aufgegriffen werden, da dies Kontinuität und eine visuelle Verbindung schafft. Zwischen den Terrassentüren bzw. den großen Fensterflächen sollten Blickbeziehungen geschaffen werden, die den Wohnbereich direkt mit dem Außenbereich verbinden. Wichtig dabei sind strukturierte Pflanzflächen, die den Stil des Hauses unterstreichen. Dies sollte bei der Pflanzenauswahl unbedingt berücksichtigt werden, denn die Gartenanlage ist zugleich das Aushängeschild, welches einen ersten Blick auf die Eigentümer vermittelt.

Welche Gartenarten sind beim Neubau beliebt?

2026 sind beim Neubau Gartenarten, die pflegeleicht, modern und funktional sind, sehr beliebt. Der Trend geht eindeutig zu einer klaren Strukturierung und einer ästhetischen Erweiterung des Wohnraums.

Gartenart Tipps & Hinweise
Familiengarten bietet ausreichend Rasenflächen zum spielen, verfügt über eine Terrasse und ähnliche Sitzbereiche; ist pflegeleicht
moderner Garten zeichnet sich durch klare Formen, eine reduzierte Frbwahl sowie eine minimalistische Gestaltung aus; typische Elemente sind Metall, Sichtbeton, Feinsteinzeugplatten und eine reduzierte Bepflanzung
naturnaher & tierfreundlicher Garten Trend geht stark zu mehr Biodiversität; es kommen heimische und klimaresistente Pflanzen zum Einsatz, welche wenig Pflege benötigen und Vögeln bzw. Insekten Nahrung bieten
Outdoor-Living Garten Außenbereich dient als zweites Wohnzimmer; beliebt sind Outdoor-Küchen, Loungemöbel und integrierte Sitzbereiche

Wie lassen sich beim Garten langfristig Kosten sparen?

Möglich ist dies durch frühzeitiges Planen, Eigenleistungen, Nachhaltigkeit und den richtigen Einkauf von Pflanzen, Blumen, Gartenerde und im Rahmen der Ausstattung von Gartenbeleuchtung und Accessoires.

Im Detail bedeutet dies Hausbesitzer sollten sich für pflegeleichte Pflanzen und Blumen entscheiden, die bereits an das Klima angepasst sind. Bei der Beleuchtung können die verschiedenen Möglichkeiten von Solarbeleuchtungen in Betracht gezogen werden, da diese dem Außenbereich das gewisse Etwas verleihen und dabei vollkommen ohne elektrischen Strom auskommen.

Für Wege und Terrassen können günstige Materialien wie Kies, Splitt oder Holzhackschnitzel verwendet werden, anstatt zu teuren Pflastersteinen zu greifen. Gleiches gilt auch für Beeteinfassungen, welches aus natürlichen Materialien bestehen können.

Der wohl wichtigste Punkt zum Thema Kosteneinsparung ist es, dass das Fertighaus und der Garten zusammengeplant werden. So lassen sich teure Nachbesserungen vermeiden, eventuell können Baumaschinen (Bagger) doppelt genutzt werden und die fertigen Gartenbereiche müssen nachträglich nicht nochmals aufgerissen werden, weil Hausbesitzer wichtige Versorgungleitungen vergessen haben.

Was sind typische Fehler beim Garten anlegen beim Hausbau?

Zu den wohl häufigsten Fehlerquellen zählen:

Fehler Erläuterungen
Gartengestaltung ohne Konzept ohne genauen Plan werden funktionale Bereiche wie Terrase, Spielbereich oder Nutzgarten schlecht bzw. falsch platziert
zu frühes Anlegen Hausbeitzer können es oft nicht abwarten und beginnen zu früh mit dem Anlegen. Dies führt dazu, dass schwere Baumaschinen den Boden wieder verdichten (Staunässe, schlecht wachsende Pflanzen)
Missachtung von Standortbedingungen Pflanzen werden ohne Rücksicht auf Lichtverhältnisse und Bodenbeschaffenheit gekauft, was zu schlechtem Wachstum führt
Fehlende Drainage/Entwässerung Der Wasserabfluss wird vernchlässigt; ies führt zu Staunässe und Schäden an Gartenwegen und Gebäuden
Unterschätzung beim Budget Die Gesamtkosten für den Gartenbereich werden unterschätzt
Vergessene Infrastruktur Gartenbeleuchtung, Wasseranschlüsse und Steckdosen werden vergessen

Fazit

Die Gestaltung des Gartenbereichs ist ein wesentlicher Bestandteil beim Hausbau, der jedoch oft unterschätzt wird. Dabei trägt der Außenbereich maßgeblich zur Lebensqualität und zum Wert der Immobilie bei. Ein gut durchdachter Außenbereich ist nicht nur ein bloßes Extra, sondern eine praktische und sinnvolle Erweiterung des Wohnraums.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es sinnvoll ist, den Garten von Anfang an als integralen Teil beim Hausbau mit dem richtigen Know how zu betrachten, um so ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen. Dies steigert nachweislich den Wohnkomfort und spart Langfristig Zeit und Geld.

FAQ – Garten anlegen beim Neubau

Die Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass für die Gartengestaltung 20 bis 20 % der Hausbaukosten veranschlagt werden müssen. Für eine komplette Anlage sind dies zwischen 100 bis 180 Euro pro Quadratmeter.

Der ideale Zeitpunkt ist die Fertigstellung des Hauses. Für die eigentliche Anlage sind das Frühjahr (März – Mai) oder der Frühherbst (September – Oktober) am besten geeignet.

Dies ist durchaus möglich. Wichtig dabei ist das sorgfältige Planen in Bezug auf den Stil, das Budget und die Flächenaufteilung.

Die Dauer der Gestaltung des Gartens nach einem Hausbau ist stark variabel und hängt in erster Linie von der Komplexität des gesamten Projekts ab. Ebenso entscheidend für  die Dauer ist der Eigenleistungsanteil sowie das Wetter. Bauherren sollten mit einer Zeit von wenigen Wochen bis mehreren Monaten rechnen.

Der mit Abstand größte Fehler ist es, zu früh zu beginnen. Sehr oft möchten Bauherren, dass der Garten direkt nach dem Einzug fertiggestellt ist, was jedoch zu Problemen führen kann. Der Boden ist durch die Baumaschinen zu stark verdichtet und muss sich erst einmal setzen, damit es später nicht zu Senkungen und Staunässe sowie beschädigte Pflanzen kommt. Sehr oft wird auch die Bodenbeschaffenheit ignoriert. Der Bauboden ist nicht nur stark verdichtet, sondern oft auch nährstoffarm. Dies lässt sich einfach mit einem pH-Bodentest feststellen.

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Mann mit kurzen, hellbraunen Haaren, blauen Augen und einem freundlichen Lächeln. Er trägt ein helles Poloshirt. Der Hintergrund ist unscharf und grünlich.
Autor: Tim Kirchhoff
Geschäftsführer
Tim Kirchhoff ist seit vielen Jahren eine treibende Kraft hinter der Isowoodhaus GmbH. Mit seiner Leidenschaft für nachhaltiges Bauen und seiner Expertise im Bereich Holzbau führt er das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft. Im Fokus seiner Arbeit stehen ökologische Bauweisen, innovative Technologien und die Schaffung gesunder Wohnräume. Als Geschäftsführer von Isowoodhaus setzt er wichtige Impulse in der Fertigbau-Branche und treibt die Weiterentwicklung des modernen Holzfertigbaus maßgeblich voran.

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ISOWOOD ist beim Deutschen Institut für Bautechnik in Berlin bauaufsichtlich zugelassen und mit dem Ü-Zeichen zertifiziert. Die Produktion des Dämmstoffes wird zwei Mal jährlich fremd überwacht und zertifiziert. Bei der werkseigenen Produktionskontrolle wird bei jedem Bauvorhaben eine Dämmstoffprobe entnommen und im eigenen Labor untersucht und dokumentiert. So wird eine gleichbleibende Qualität garantiert.

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