Tim Kirchhoff Immer öfter sind Baufamilien an eine Investition in die Zukunft interessiert und entscheiden sich beim Hausbau für das Mehrfamilienhaus. Die Gründe sind einleuchtend, denn Mehrfamilienhäuser bieten Wohnraum für mehrere Familien, was der Wohnungsknappheit entgegenwirkt und gleichzeitig für regelmäßige Mieteinnahmen sorgt. Wurde die Entscheidung für ein solch komplexes Bauvorhaben getroffen, müssen die zukünftigen Baufamilien sowohl an die sorgfältige Planung als auch an die Zusammenarbeit mit einem Architekten denken. Mit dem folgenden Artikel möchten wir verschiedene Fragen rund um das Thema aufgreifen – angefangen vom Mehrfamilienhaus planen bis zum Mehrfamilienhaus bauen.
Renditechancen durch das Mehrfamilienhaus: Das Mehrfamilienhaus als Investition ist durch regelmäßige Einnahmen aus Miete und einem geringen Leerstandsrisiko relativ sicher.
Mehrfamilienhaus – wichtig sind Lage und Planung: Für das Mehrfamilienhaus spielt gerade die Infrastruktur eine wichtige Rolle. Die Wohneinheiten werden für Mieter interessant, wenn Schulen, Kita, medizinische Versorgung und Geschäfte des täglichen Bedarfs in unmittelbarer Nähe zu finden sind. Bei der Planung sollte auf flexible Grundriss geachtet werden, die sich an die verschiedenen Zielgruppen anpassen lassen.
Zusammenarbeit mit Architekten wichtig: Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Architekten und einem zuverlässigen Baupartner ist beim Mehrfamilienhaus das A und O. Durch die professionelle Unterstützung kann die effiziente Bauplanung und die Umsetzung des Projekts garantiert werden.
Das Mehrfamilienhaus bauen stellt eine attraktive Option dar, da es neben finanziellen Vorteilen wie regelmäßige Mieteinnahmen auch Steuervorteile mit sich bringt. Es gibt noch eine Reihe von weiteren Vorteilen, die wir uns näher angeschaut haben.
Die sorgfältige Planung beim Mehrfamilienhaus bauen ist essenziell und kann helfen, spätere Probleme zu vermeiden. Neben der Grundstückssuche sind die Budgetierung sowie die Klärung von baurechtlichen Rahmenbedingungen maßgeblich am Erfolg des Bauvorhabens beteiligt. Für weitere Informationen lohnt sich für angehende Bauherren ein Blick auf die Website von Hausbauexperte.
Der Bedarf beim Mehrfamilienhaus liegt in der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, was gerade für die städtischen Gebiete gilt. Bei der Zielsetzung sieht das wieder anders aus, denn hier geht es entweder um die finanziellen Vorteile durch Vermietung oder um die Selbstnutzung.
Eigennutzung vs. Kapitalanlage: Die Eigennutzung bietet Wohnkomfort und den Vorteil, Mietkosten dauerhaft zu sparen. Dies ist somit ein wichtiger Baustein für die spätere Altersvorsorge. Für die Kapitalanlage werden die Wohnungen vermietet, was zur Generierung von passivem Einkommen sowie einem Vermögensaufbau führt. Ziel hierbei ist eine positive Rendite zu erzielen, da diese steuerliche Vorteile und Inflationsschutz bietet.
Anzahl der Wohneinheiten: Dies hängt von der Art der Nutzung ab. Das Mehrfamilienhaus muss mindestens über drei Wohneinheiten verfügen. Für Kapitalanleger ist eine höhere Anzahl von Einheiten wirtschaftlicher, während weniger Einheiten sich optimal für ein Mehrgenerationenhaus eignen.
Zielgruppe: Das Mehrfamilienhaus bietet Wohnungen für verschiedene Zielgruppen wie Singles, Paare, Senioren usw.
Mieteinnahmen vs. Eigenbedarf – Entscheidungshilfe
| Merkmal | Mieteinnahmen | Eigenbedarf |
| Fokus | Rendite und langfristige Kapitalanlage | Persönlicher Wohnbedarf |
| Einkommen | Regelmäßige Mieteinnahmen; steuerliche Vorteile | dauerhaft eigene Mietkosten sparen |
| Gesetzliche Hürden | Einhalten der Mietpreisbremse sowie anderer mietrechtlicher Bestimmungen | Nachweis des konkreten Bedarfs |
| Entscheidungsgrundlage | Finanzielle Ziele und Vermögensaufbau | Individueller Wohnraumbedarf |
Für die Wahl eines geeigneten Grundstücks beim Bau eines Mehrfamilienhauses müssen einige wichtige Standortfaktoren eingehalten werden.
Zu den Standortfaktoren zählen:
Infrastruktur: Eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, Autobahnen und dergleichen sowie die Nähe zu Schulen, Kitas, Einkaufsmöglichkeiten und ärztlicher Versorgung erhöht die Attraktivität für Mieter und senkt somit das Leerstandrisiko.
Lage: Diese sollte zentral, aber dennoch ruhig sein. In kleineren Orten spielt die zentrale Lage eine entscheidende Rolle.
Wirtschaftliche und zukünftige Entwicklungen: Eine Region mit positiver wirtschaftlicher und demografischer Entwicklung bietet Potenzial zur Wertsteigerung. Dabei sollten auch zukünftige Bauvorhaben und Infrastrukturprojekte berücksichtigt werden.
Wichtige Grundstücksfaktoren sind:
Grundstücksgröße: Die Größe muss zum geplanten Bauvorhaben passen und ausreichend Platz für Stellplätze, Grünanlagen und Gemeinschaftsbereiche bieten.
Bebauungsplan: Dieser gibt vor, was und wie auf dem Baugrundstück gebaut werden darf.
Erschließung: Das Grundstück sollte nach Möglichkeit bereits erschlossen sein, da sonst weitere Kosten anfallen.
Bodenbeschaffenheit: Diese ist wichtig, da sie die Baukosten beeinflussen kann.
Ausrichtung und Zuschnitt: Die Ausrichtung des Grundstücks wirkt sich auf die Wohnqualität und die Energieeffizienz aus.
Beim Bau eines Mehrfamilienhauses müssen neben den rechtlichen auch baurechtliche Grundlagen beachtet werden. Unter anderem geht es dabei um den Bebauungsplan, die Baugenehmigung, die strengen Anforderungen an den Brand- und Schallschutz sowie die Vorschriften zur Barrierefreiheit und dem Energieeffizienzstandard.
Baugesetzbuch (BauGB) und Landesbauordnung: Mit dem Baugesetzbuch wird die Grundlage für die Bauleitplanung, die Flächennutzungspläne und die Bebauungspläne gelegt. Die Landesbauordnung (LBO) des jeweiligen Bundesland, welche sich an der Musterbauordnung (MBO) orientiert, legt die spezifischen Bauregeln fest
Bebauungsplan, Flächennutzungsplan, Abstandsflächen: Der Flächennutzungsplan gilt als übergeordneter Plan und bildet die Grundlage für den Bebauungsplan. Der Bebauungsplan bildet die Grundlage, was auf dem Grundstück gebaut werden darf. Dabei geht es um die Art der baulichen Nutzung, die Geschossflächenzahl (GFZ), die Grundflächenzahl (GRZ), die Gebäudehöhe und die Abstandsflächen. Die Abstandsflächen dienen der Belichtung und Belüftung des Grundstücks. Sie müssen zwischen den Gebäuden und der Nachbargrenze eingehalten werden.
Baugenehmigung: Bauherren müssen im Vorfeld einen vollständig ausgefüllten Bauantrag bei der zuständigen Behörde einreichen. Nach Überprüfung durch die Baubehörde erfolgt die Baugenehmigung, die in der Regel eine Gültigkeit von 3 Jahren hat.
Stellplatznachweis: Gemäß der Landesbauordnung haben Bauherren eine gesetzliche Verpflichtung, Stellplätze zu schaffen. Die Vorgaben der Landesbauordnung werden durch die Landesgesetze ergänzt. Dies bedeutet, dass jede Kommune spezifische Vorgaben zu den Parkflächen machen kann.
Brandschutzvorschriften und Rettungswege: In den meisten Bundesländern ist die Installation von Rauchmeldern in Mietwohnungen verpflichtend. Der Vermieter ist für die fachgerechte Montage und Wartung verantwortlich. Jede Wohnung muss über zwei voneinander unabhängige Rettungswege ins Freie verfügen.
Schallschutz und Wärmeschutz nach GEG: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) regelt die rechtlichen Grundlagen für den Schall- und Wärmeschutz in einem Mehrfamilienhaus. Dies bedeutet, dass für den Wärmeschutz eine Mindestanforderung für Dämmung vorgeschrieben wird. Der Schallschutz dagegen wird gemäß GEG durch DIN-Normen geregelt.
Beim Mehrfamilienhaus bauen hat die Architektur das Ziel, Wohnungen für mehrere Parteien unter einem Dach zu schaffen. Dabei müssen sowohl individuelle Bedürfnisse als auch funktionale Aspekte wie Schallschutz, Zugänglichkeit und Gemeinschaftsbereiche berücksichtigt werden.
Massivbau: Das klassische Mehrfamilienhaus wird oft massiv Stein auf Stein errichtet, um Langlebigkeit und guten Schallschutz zu gewährleisten.
Fertigbau: Der Bau mit vorgefertigten Elementen ist eine beliebte Alternative zum Massivhaus. Zahlreiche Anbieter haben sich auf das Fertighaus Mehrfamilienhaus spezialisiert und bieten entsprechende Konzepte zum Schall- und Brandschutz. Vielfach wird das Fertighaus Mehrfamilienhaus aus Holz gebaut, was für eine besondere Wohnatmosphäre sorgt.
Holzbau: Hierbei handelt es sich um eine alternative Bauweise, die gerade beim Mehrfamilienhaus bauen deutlich zugenommen hat. Die Holzbauweise bietet nicht nur einen guten Wohnwert, sondern ermöglicht auch das nachhaltige Bauen.
Grundrissgestaltung: Die Grundrisse müssen optimal für die verschiedenen Zielgruppen geplant werden, um den verfügbaren Platz effizient nutzen zu können. Des Weiteren muss darauf geachtet werden, allen Bewohnern ausreichend Privatsphäre und Komfort zu bieten. Dazu zählen neben der klaren Trennung zwischen den Wohnbereichen auch die Anordnung von gemeinschaftlich genutzten Räumen wie zum Beispiel das Treppenhaus.
Gemeinschaftsflächen: Dazu zählen Treppenhaus, Keller, Waschräume sowie Spielplätze und Parkflächen. Mit diesen Bereichen wird die soziale Interaktion gefördert und die Wohnqualität erhöht.
Zugänglichkeit: Gemeint sind damit barrierefreie Zugänge und Aufzüge bei mehrgeschossigen Gebäuden sowie eine insgesamt durchdachte Wegeführung innerhalb der Immobilie.
Tageslicht, Belüftung, Ausrichtung: Für ausreichend Tageslicht sorgen große Fensterflächen, die vorzugsweise nach Süden oder Westen ausgerichtet sind. Dabei gelten die Richtlinien für Tageslichtversorgung der europäischen Norm EN 17037. Durch die richtige Anordnung der Fenster wird für eine effizient und natürliche Belüftung gesorgt. Beim Bau eines Mehrfamilienhauses in Süd- und Westausrichtung wird für die maximale Sonneneinstrahlung gesorgt.
Die Gestaltung eines Mehrfamilienhauses unterscheidet sich deutlich vom Einfamilienhaus, da auf gleicher Fläche mehrere Wohneinheiten untergebracht werden. Dennoch können Bauherren ihre Wünsche ähnlich wie beim Massivhaus oder schlüsselfertig gebauten Projekten berücksichtigen. Gerade in einer Baugemeinschaft lassen sich individuelle Grundrisse und eine gemeinsame Gestaltung der Gemeinschaftsbereiche aufeinander abstimmen. Die Fläche pro Wohnung wird meist in qm angegeben, wobei schon in der frühen Bauphase geklärt werden sollte, ob kleine Einheiten, große Apartments oder eine Kombination sinnvoll sind. Ob Massivhaus, schlüsselfertig geplantes Objekt oder modernes Konzept einer Baugemeinschaft – die richtige Gestaltung garantiert, dass das Projekt Hausbau langfristig die Wünsche aller Beteiligten erfüllt.
Die Kosten für den Bau eines Mehrfamilienhauses können stark variieren, liegen aber im Schnitt bei 2.700 bis 3.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche ohne Grundstückskosten und Nebenkosten. Weitere Informationen zu diesem Aspekt bietet die Website von Fertighausexperte.
Die Kosten für ein Mehrfamilienhaus hängen von verschiedenen Faktoren wie Grundstück, Bauweise, Größe und Ausstattung ab. Rund um die Mehrfamilienhaus Baukosten sollten Bauherren sich immer mehrere Angebote einholen und diese miteinander vergleichen, um für sich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu bekommen.
Grundstückskosten: Dazu zählen der Kaufpreis für das Grundstück sowie eventuell anfallende Erschließungskosten und die Kosten, die für ein Baugutachten aufgrund der Bodenbeschaffenheit anfallen.
Baukosten pro m²: Diese können je nach Ausstattung und Region deutlich variieren und liegen zwischen 2.700 und 3.000 Euro pro Quadratmeter.
Nebenkosten: Gemeint sind damit die Kosten für den Architekten sowie für Genehmigungen. Nicht zu vergessen sind die Gebühren für den Notar und den Grundbucheintrag sowie die Grunderwerbsteuer. Eventuell fällt eine zusätzliche Provision für den Makler an.
Anschlusskosten: Diese setzen sich für ein Mehrfamilienhaus aus verschiedenen Posten (Wasser, Strom, Abwasser, Internet) zusammen. Die individuellen Kosten können dabei je nach Lage, Länge der Leitungen und erforderlichen Arbeiten (Tiefbauarbeiten) stark variieren.
Die Kosten für alle Anschlüsse liegen zwischen 10.000 und 12.000 Euro oder höher.
Außenanlagen: Wesentliche Kostenfaktoren sind dabei die Zufahrt und die Parkplätze inklusive der Pflasterarbeiten. Ebenfalls bedacht werden müssen die Kosten für Terrassen, Wege, Einfriedung und Begrünung des Grundstücks.
Für den Bau eines Mehrfamilienhauses kommen neben Eigenkapital die klassischen Bankdarlehen sowie staatliche Förderungen in Betracht, um die Baukosten beim Mehrfamilienhaus zu decken
Eigenkapital und Bankkredit: Investoren sollten über mindestens 20 – 30 % Eigenkapital verfügen, da dies zu niedrigeren Zinsen für den Bankkredit führt. Für den Bankkredit haben Investoren die Wahl zwischen Annuitätendarlehen, Volltilgerdarlehen, variables Darlehen, Hypothekendarlehen und Forward-Darlehen.
Baufinanzierung für Kapitalanleger: Gemeint ist damit die gewerbliche Finanzierung bei größeren Objekten, da die Einnahmen durch Mieten eine wichtige Rolle spielen.
Förderprogramme: Für den Bau eines Mehrfamilienhauses gibt es verschiedene Förderprogramme. Dazu zählen die staatliche Förderung der KfW für den Neubau Mehrfamilienhaus (Klimafreundlicher Neubau) sowie zinsgünstige Kredite zur Förderung genossenschaftlichen Wohnens. Des Weiteren gibt es die Wohnungsbauprämie sowie das Wohn-Riester.
Steuerliche Aspekte: Das Mehrfamilienhaus mit QNG-Zertifizierung bietet erhebliche steuerliche Vorteile. Dazu zählen insbesondere die Abschreibungsmöglichkeiten, bei denen bis zu 55 % der Kosten für die Anschaffung in den ersten 10 Jahren abgeschrieben werden können.
Sowohl die Energieeffizienz als auch die Nachhaltigkeit beim Bau eines Mehrfamilienhauses lassen sich durch verschiedene Maßnahmen wie Dämmung, Fenster, Heizsysteme und Ähnliches erreichen.
Gesetzliche Vorgaben: Dazu zählen das Gebäudeenergiegesetz (GEG), welches unter anderem den Mindeststandard für Neubauten und Sanierungen definiert. Ebenso wichtig ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für die Einspeisung von selbst erzeugtem Strom.
Energiestandards: Seit 2023 ist für Neubauten ein Mehrfamilienhaus der Effizienzhaus-55-Standard verpflichtend. Bauherren müssen wissen, dass der Effizienzhaus-40-Standard von der KfW stärker gefördert wird.
Heizungssysteme: Dazu zählen Wärmepumpen, Pellet-Heizungen und Fernwärme. Gemäß den Heizungsvorschriften müssen alle neue Heizungen ab 2024 zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden.
Photovoltaik & Solarthermie: Dadurch lassen sich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit beim Mehrfamilienhaus verbessern, indem Strom und Wärme aus Sonnenenergie erzeugt wird. Dies führt zu geringeren Betriebskosten und mehr Unabhängigkeit von stetig steigenden Strompreisen sowie einer besseren Klimabilanz.
Dämmung & Fensterqualität: Durch eine Dämmung von Fassade, Dach und Kellerdecke im Mehrfamilienhaus lässt sich der Energieverlust über die Gebäudehülle minimieren. Mit hochwertig dreifach verglasten Fenstern lässt sich der Heizwärmebedarf reduzieren und der Wohnkomfort verbessern.
Fördermittel für nachhaltiges Bauen: Mit dem KfW-Programm Klimafreundlicher Neubau wird das Mehrfamilienhaus mit Effizienzhaus-40-Standard gefördert. Eine höhere Förderung ist möglich, wenn das Haus zusätzlich über das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) verfügt. Des Weiteren bietet die KfW-Bank zinsgünstige Kredite für den Bau von klimafreundlichen Wohngebäuden an.
Zur Bauausführung gehören die technischen Aspekte wie Brand- und Schallschutz, Baustoffe und die Integration in eine Siedlungsstruktur. Mit der Projektorganisation wird die Struktur der Abwicklung des Projekts sowie die Rollen von Projektleitung, Team und eventuellem Partner geregelt.
Die verschiedenen Akteure arbeiten rund um das Mehrfamilienhaus, bauen eng zusammen und ergänzen sich in ihren Aufgaben.
| Beteiligter | Aufgabe |
| Architekt | Entwurf und Konzeptentwicklung rund um das Mehrfamilienhaus; Abstimmung mit Behörden; Genehmigungs- und Ausführungsplanung mit Einholung der Baugenehmigung; |
| Bauingenieur | Ausführungsplanung für die bauliche Umsetzung; Sicherstellung der technischen Machbarkeit und Stabilität Mehrfamilienhaus |
| Statiker | Statische Berechnungen und Tragwerksplanung; |
| Bauunternehmen/Generalunternehmer | Der Generalunternehmer koordiniert das komplette Bauvorhaben, während Bauunternehmen für die verschiedenen Gewerke auch Einzelunternehmen beauftragen können |
| Fachplaner für TGA | Planung, Koordination und Überwachung aller technischen Systeme im Mehrfamilienhaus |
| Bauleitung | Gegenüber der Baubehörde hat er die gesetzliche Verpflichtung, dass alle Vorschriften eingehalten werden |
Bauherren, die ein Mehrfamilienhaus bauen möchten, müssen mit einer Bauzeit zwischen 8 und 12 Monaten rechnen. Die Bauzeit gliedert sich dabei in verschiedene Phasen wie Planung (ca. 3 Monate), Rohbau (ca. 2 – 4 Monate), Innenausbau (ca. 3 – 4 Monate) und Bauabnahme.
Der detaillierte Bauzeitenplan mit den verschiedenen Abhängigkeiten der Gewerke und den spezifischen Zeitplänen wird dabei von der Bauleitung erstellt.
Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die tatsächliche Bauzeit für ein Mehrfamilienhaus stark von der Komplexität des Bauvorhabens abhängt.
Diese beiden Aspekte umfassen die Auswahl und die Betreuung der Mieter sowie die Verwaltung von Mietverträgen und die finanzielle Abwicklung inklusive der Instandhaltung des Hauses.
Mietpreiskalkulation: Diese basiert üblicherweise auf der ortsüblichen Vergleichsmiete und der Lage, dem Zustand und der Ausstattung des Hauses. Es gelten gesetzliche Obergrenzen von 10,5 % bei der Mietpreisbremse und 20 % über der ortsüblichen Miete.
Mietrechtliche Aspekte: Mit den Mietern muss ein detaillierter Mietvertrag abgeschlossen werden, der neben dem Mietpreis auch die Nebenkosten, die Kündigungsfristen sowie die Rechte und Pflichten enthält.
Selbstverwaltung vs. Hausverwaltung: Bei der Selbstverwaltung haben Eigentümer die volle Kontrolle, aber auch den kompletten Zeitaufwand und die Verantwortung für alle rechtlichen Fragen. Wer sich dagegen für eine Hausverwaltung entscheidet, gibt alle Aufgaben ab, was weniger Aufwand für den Eigentümer bedeutet.
Versicherungen für Vermieter: Am wichtigsten sind die Wohngebäudeversicherung sowie die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. Weitere sinnvolle Versicherungen sind Mietausfallversicherung und Rechtsschutzversicherung.
Hauptrisiko und Herausforderung beim Mehrfamilienhaus sind hohe Kapitalkosten und damit verbunden ein hoher Kapitalbedarf, der komplexe Verwaltungsaufwand sowie das Risiko von Mietausfällen und Leerstand.
Höhere Baukosten und Zinsentwicklung: Durch unvorhersehbare höhere Baukosten werden die gesamten Kosten für das Mehrfamilienhaus in die Höhe getrieben, was wiederum die Rentabilität mindert. Durch eine ungünstige Zinsentwicklung erhöhen sich die Finanzierungskosten, was wiederum die Kreditvergabe erschwert.
Leerstandsrisiko: Wohnungen, die über einen längeren Zeitraum nicht vermietet werden, führen zu Engpässen bei der Finanzierung. Als grober Richtwert beim Leerstand gelten 3 bis 5 % als normal.
Unerwartete Baurisiken: Dazu zählen Probleme mit der Bodenbeschaffenheit, dem Grundwasser oder gar Altlasten. Mit einem Bodengutachten kann hier gegengewirkt werden, da bereits vor dem Grundstückskauf oder Baubeginn alle Eventualitäten bekannt sind.
Rechtliche Konflikte: In einem Mehrfamilienhaus entstehen diese häufig durch Streitigkeiten über das Gemeinschaftseigentum, die Nebenkosten oder durch das Zusammenleben der Mieter.
Auf dem Wohnungsmarkt ist das Mehrfamilienhaus auch in Zukunft aufgrund der hohen Nachfrage nach Wohnungen sicher, auch wenn sich der demografische Wandel und die steigenden Mieten bemerkbar machen.
Smart-Home-Lösungen für Mehrfamilienhäuser: Durch Vernetzung, Automatisierung und Energieeffizienz wird dadurch der Wohnkomfort gesteigert und gleichzeitig der Wert der Mehrfamilienhäuser gesteigert.
Ladeinfrastruktur für E-Autos: Dies wird im Mehrfamilienhaus immer wichtiger. Bewährt haben sich gemeinsame Ladestationen für mehrere Nutzer.
Flexible Grundrisse: Der Grundriss in den Wohneinheiten sollte so flexibel gestaltet werden, dass er jederzeit an veränderte Wohnbedürfnisse angepasst werden kann.
Nachhaltige Baustoffe und Kreislaufwirtschaft: Durch die Verwendung von nachhaltigen Baustoffen wie Holz, Lehm und Recyclingmaterialien wird das Mehrfamilienhaus zukunftssicher, da so auch die Kreislaufwirtschaft ermöglicht wird.
Das Mehrfamilienhaus ist aufgrund seiner Rendite eine gute Investition in die Zukunft. Bauherren können aufgrund einer umfassenden Mehrfamilienhaus Kostenanalyse sich vor Fehlinvestitionen schützen. Wem das nötige Wissen dazu fehlt, sollte sich mit einem Experten austauschen bzw. einen Architekten oder Bausachverständigen engagieren, der die Kalkulation und Bauplanung übernimmt
Die Kosten in der Bauphase des Mehrfamilienhauses sind oftmals sehr hoch, allerdings amortisieren sich Mehrfamilienhaus bauen Kosten im Laufe der Jahre durch die Einnahmen aus Vermietung der Wohnungen. Im Vergleich zum Einfamilienhaus sind die Gesamtkosten für ein Mehrfamilienhaus zwar höher, doch verteilt auf die größere Wohnfläche und die Vielzahl an qm Wohnraum entsteht ein deutlich effizienterer Nutzen.
Hierzu kann keine pauschale Aussage getroffen werden. Im Schnitt liegen die Baukosten zwischen 2.700 und 3.00 Euro pro Quadratmeter.
Investoren sollten mit einer Dauer von 1,5 bis 3 Jahren rechnen, wobei die reine Bauzeit meist nur 12 bis 24 Monate beträgt.
Sowohl die Massivbauweise als auch die Fertigbauweise sind für ein Mehrfamilienhaus geeignet. Für welche Bauweise sich Bauherren entscheiden, hängt von persönlichen und individuellen Prioritäten ab.
Neben der staatlichen Förderung durch die KfW-Bank gibt es auch noch regionale Förderungen und Landesprogramme.
Bei mehr als drei oberirdischen Geschossen oder bei einer Höhe von mehr als 13 Metern.
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